Fußgängerüberweg in der Münchhofstraße

Antrag Nr. 18/2021 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kostheim am 21. Juli 2021

Einrichtung eines Fußgängerüberwegs in der Münchhofstraße / Kreuzungsbereich Winterstraße

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, in der Münchhofstraße auf der Höhe der Kreuzung Winterstraße einen Fußgängerüberweg einzurichten und damit die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer/innen insbesondere die der Schul- und Kita-Kinder zu gewährleisten.

Vorgeschlagener Standort des Fußgängerüberwegs - Einrichtung eines Fußgängerüberwegs
Abbildung 1: Vorgeschlagener Standort des Fußgängerüberwegs. © OpenStreetMap-Mitwirkende.
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Mizaru, kikazaru, iwazaru …

„Bericht aus dem Ortsbeirat“ zur Kostheimer Sitzung am 26. August 2020

Mizaru, kikazaru, iwazaru. Das ist Japanisch. Bei uns heißt das: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Das könnte auch das Motto der Ortsbeiratsmehrheit in Kostheim sein. Diesen Eindruck hatten wir in der August-Sitzung. Für uns völlig überraschend beantragte die SPD-Fraktion gleich zu Beginn der Sitzung, unseren Antrag „Folgen des Baugebiets Ostfeld/Kalkofen für Mainz-Kostheim“ von der Tagesordnung zu streichen. Inhalt des Antrages: Wir wollten, dass der Kostheimer Ortsbeirat bei den Planungen des Baugebiets miteinbezogen wird, genau wie Kastel, Amöneburg, Erbenheim und Biebrich.

Kein Thema. Ende der Durchsage.

Es ging nicht einmal darum, eine Position zu dem geplanten Baugebiet einzunehmen. Wir wollten einfach nur ein Mehr an Information und Beteiligung. Das geht uns doch gar nichts an, meinte die SPD. Wortwörtlich: „Das ist ein Kasteler Thema.“

Zur Erklärung: Ein Antrag auf Nichtbefassung ist ein Geschäftsordnungsantrag. Da kann über die Sache selbst nicht mehr geredet werden. Es geht nur um formale Fragen – wobei die Aussage, es sei ein „Kasteler Thema“ streng genommen schon eine Äußerung zur Sache war – denn dass das nur Kastel betreffen sollte, das bestreiten wir ja. Unsere Bitte, diese Diskussion nicht zu verweigern, lehnten SPD, CDU und Freie Wähler ab (die FDP-Vertreterin war nicht da). Kein Thema für den Kostheimer Ortsbeirat. Punkt.

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Sachstandsanfrage zur Einrichtung eines Fußgängerüberwegs in der Hauptstraße vor dem EVIM

Antrag Nr. 15/2020 zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Kostheim am 26. August 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Im Beschluss Nr. 0081 vom 29. Juni 2016 hat der Ortsbeirat Mainz-Kostheim um eine Verkehrszählung im Bereich des Seniorenzentrums EVIM (Hauptstraße 161) gebeten mit dem Ziel der Errichtung eines Fußgängerüberwegs an der bestehenden Querungshilfe.

Im SV109/2016 wurde dem Ortsbeirat am 26. Oktober 2016 mitgeteilt, dass die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs als Ergebnis der Verkehrszählung möglich sei und eine Aufnahme in das interne Programm zur Fußgängersicherung erfolgt sei.

Mit Beschluss Nr. 0348 vom 12. September 2019 hat die Stadtverordnetenversammlung der Maßnahme und der Freigabe der notwendigen Finanzmittel zugestimmt.

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Querungshilfen am Hochkreisel Kastel

Antrag Nr. 19.2017 Antrag zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 21. November 2017

Querungshilfen am Hochkreisel Kastel

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat möge an der Stelle zwischen Busterminal Hochkreisel Kastel und stromunterseitigem Geh- und Radweg, an der während der Sanierungsarbeiten auf der Theodor-Heuß-Brücke eine (gelb markierte) Querungshilfe bestand, eine Querungshilfe („Zebrastreifen“) vor und hinter dem Fahrbahnteiler dauerhaft einrichten.

Außerdem sollten am Hochkreisel zwischen den Fahrbahnteilern auf der Eisenbahnstraße ebenfalls Querungshilfen markiert werden. Eine entsprechende Beschilderung sollte geprüft werden, da der Hochkreisel nicht nur für den motorisierten Individualverkehr sondern auch für den ÖPNV und den nicht-motorisierten Verkehr ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt ist.

Begründung:
Während der Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke auf der Theodor-Heuß-Brücke im letzten Sommer bestand eine (gelb markierte) Querungshilfe für Fußgängerinnen und Fußgänger zwischen dem stromunterseitigem Rad- und Gehweg und dem Busterminal Hochkreisel, der von Fußgänger*innen, Radfahrenden sowie Nutzer*innen des ÖPNV dankbar angenommen wurde.

Nach Abschluss der Fahrbahndeckenarbeiten gibt es an der genannten Stelle wieder nur ein Fahrbahnteiler. Die (gelbe) provisorische Fußgängerquerungshilfe wurde entfernt und nicht in eine dauerhafte (weiß markierte) umgewandelt. Angesichts der wiederkehrenden politischen Bekenntnisse, den ÖPNV und die Nutzung emissionsfreier Verkehrsarten fördern zu wollen, sollte an der genannten Stelle eine Querungshilfe („Zebrastreifen“) angebracht werden.

Weitere Begründung: mündlich.

Mainz-Kastel, 11.November 2017
gez. Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Einrichtung eines Fußgängerüberwegs vor dem EVIM

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden auf, im Rahmen des Umbaus der Bushaltestelle Luisenstraße direkt vor dem Seniorenzentrum EVIM in der Hauptstraße einen Fußgängerüberweg einzurichten.

Sollte seitens der Verwaltung die notwendige Zahl an Fußgängern oder Kraftfahrzeugen angezweifelt werden, bittet der Ortsbeirat um eine Verkehrszählung zwischen 6 und 8 Uhr morgens und/oder 16 Uhr bis 18 Uhr abends.

Begründung:
Die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs an dieser Stelle ist eine Möglichkeit, die Bewegungsfreiheit der Bewohnerinnen und Bewohner des EVIM zu sichern, sowie eine Erleichterung für deren Besucher. Auch die rund fünfzig Kinder, die im angrenzenden Schollmayer-Viertel wohnen, und die Fahrgäste des ÖPNV – auch unter ihnen zahlreiche Kinder und Jugendliche – wären dadurch besser geschützt.

Das bisher von Seiten der Verwaltung genannte Argument der niedrigen Frequenz an Kraftfahrzeugen und Fußgängern kann nicht nachvollzogen werden. Bei einer am 13. Juni 2016 privat durchgeführten Zählung wurden zwischen 16:53 Uhr und 17:53 insgesamt 671 Kraftfahrzeuge und 63 Fußgänger gezählt, die die Fahrbahn überquert haben. Nach der Richtlinie R-FGÜ 2001, 2.3 (2) ist damit ein Fußgängerüberweg oder gar eine Lichtzeichenanlage empfohlen.

Im Rahmen des Umbaus der Bushaltestelle muss eine Straßenlaterne umgesetzt werden. Da ein Fußgängerüberweg zwingend eine Beleuchtung benötigt, kann man hier Synergien nutzen und einer sonst ggf. notwendigen zweifachen Versetzung vorbeugen.

Mainz-Kostheim, 16. Juni 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –