Ausbesserung und Verbreiterung des Weges am Campingplatz Maaraue (Rheinseite)

Antrag Nr. 16/2020 zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Kostheim am 26. August 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, den Fuß- und Radweg auf der Maaraue, der zwischen Campingplatz und Rhein auf der Strecke von der Wasserschutzpolizei bis hin zur Kasteler Ruder- und Kanugesellschaft verläuft, auszubessern und bei dieser Gelegenheit auch um eineinhalb bis zwei Meter zu verbreitern.

Da der Weg auf der Rheinseite durch Bäume und Sitzbänke begrenzt wird, schlägt der Ortsbeirat vor, hierfür die Grasfläche zwischen Campingplatz und Weg zu nutzen.


Begründung:
Die Fuß- und Radwege auf der Maaraue werden während der warmen Jahreszeit und besonders an Wochenenden und Feiertagen sehr stark genutzt. Um Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern (Spaziergänger, Jogger, Skater, Hundebesitzer, Radfahrer, Menschen mit Kinderwagen etc) zu entschärfen, bietet sich eine Verbreiterung von Wegen dort an, wo das sinnvoll und vertretbar ist.

Dies trifft auf den Weg zwischen Campingplatz und Rheinufer zu. Der Weg ist insbesondere auf Höhe des Eingangsbereich des Campingplatzes in sehr schlechtem Zustand und bedarf einer Ausbesserung. An den Rändern des Weges finden sich teilweise Reifenspuren von Fahrrad und PKW. Derzeit ist der Weg etwa drei Meter breit, auf der Seite hin zum Campingplatz befindet sich ein Grasstreifen, der eine Verbreiterung des Weges problemlos möglich macht.

Mainz-Kostheim, 16. August 2020
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Verhindern von Falschparkern an der Einmündung Wallufer Straße in die Hochheimer Straße

Antrag Nr. 14/2020 zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Kostheim am 26. August 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, dafür zu sorgen, dass im Einmündungsbereich der Wallufer Straße in die Hochheimer Straße (siehe Abbildung 1) der Fahrradweg nicht zugeparkt wird. Dies ist sowohl für Radfahrer auf der Hochheimer Straße gefährlich, als auch für Verkehrsteilnehmer, die aus der Wallufer Straße kommen und aufgrund Behinderung der Sichtwege, nicht ungefährdet in die Hochheimer Straße einbiegen können.

Der Ortsbeirat hält entweder eine Schraffierung des Bereichs zwischen Fahrradweg und Gehweg in dem Bereich, der nicht mehr beparkt werden kann, für sinnvoll oder die Installation eines Wiesbadener Schutzbords (analog z.B. in der Schwalbacher Straße) für den fraglichen Bereich. Bis zur Umsetzung der Maßnahme wünscht sich der Ortsbeirat zudem eine stärkere Bestreifung durch die kommunale Verkehrsaufsicht.

Abbildung 1: Einmündung Wallufer Straße in Hochheimer Straße. Quelle: OpenStreetmap.

PKW_Hochheimer_Str_Wallufer_Str_auf_Radweg
Abbildung 2: Fahrzeug, das zu mehr als der Hälfte auf dem Fahrradweg steht.

Begründung:
Trotz erhöhter Strafandrohung in der aktuellen StVO wird der Fahrradweg in der Hochheimer Straße häufig zugeparkt. Besonders deutlich ist dies kurz vor der Einmündung der Wallufer Straße (siehe Abbildung 2)

Dies liegt auch daran, dass der Kontrolldruck an dieser Stelle sehr niedrig ist und das Parken an dieser Stelle auch anderweitig nicht unattraktiv gemacht wird. Da der Ortsbeirat hier Gefahren sieht für Fahrradfahrer und Verkehrsteilnehmer, die aus der Wallufer Straße kommen, wird um Veränderungen gebeten.

Mainz-Kostheim, 16. August 2020
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Gleisunterführung an der Marie-Juchacz-Straße fahrradfreundlich gestalten

Antrag Nr. 13.2017 Antrag zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 22. August 2017

Gleisunterführung an der Marie-Juchacz-Straße fahrradfreundlich gestalten

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob die an der Unterführung an der Marie-Juchacz-Straße installierte Umlaufsperre durch Posten und Markierungen ersetzt werden können, um die Stelle besser/überhaupt mit dem Fahrrad (ggf. mit Kindersitz/Anhänger) passieren zu können.


Begründung:
Aus der Bürgerschaft kam der Impuls für diesen Antrag zur Steigerung der „alternativen Mobilität in AKK“.

An der fraglichen Stelle ist das Radfahren, gerade mit kleinen Kindern, Anhänger, Lastenrad sehr erschwert. Die hier installierten Umlaufsperren sind auf dem Rad sitzend kaum passierbar. Wenn man einen Kindersitz auf dem Fahrrad oder einen Anhänger angehängt hat, ist man zum Absteigen gezwungen und muss das Rad oder Gespann durch den engen Slalomparcours schieben; siehe die anliegenden Fotos.

Weiteres ggf. mündlich

Mainz-Kastel, 1. August 2017
gez. Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Radverkehr am Mainufer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, an der Einmündung der Straße Mainufer in die Hauptstraße das Verkehrszeichen 101 „Gefahrstelle“ in Verbindung mit dem Zusatzzeichen 1000-33 „Radfahrer im Gegenverkehr“1 bzw. einem äquivalenten Radverkehrs-Piktogramm aufzustellen (siehe Abbildung 1).

Hierdurch sollen Fahrzeuge, die von der Hauptstraße bzw. aus Richtung der Mainbrücke in die Straße Mainufer einbiegen, bereits im Einmündungsbereich frühzeitig auf den regen Fahrradverkehr in Gegenrichtung und die daraus resultierende Gefahr aufmerksam gemacht werden. Durch das Aufstellen eines Verkehrszeichens sollen Konfliktsituationen an dieser Gefahrstelle entschärft und dadurch die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden.





Abbildung 1: Mögliche Verkehrszeichen

links: Zeichen 101 „Gefahrstelle“ in Verbindung mit dem Zeichen 1000-33 „Radfahrer im Gegenverkehr“

rechts: Zeichen 101 „Gefahrstelle“ in Verbindung mit dem Zeichen 1000-32 „Radfahrer von links und rechts“ [1]

Abbildung 2: Kartenausschnitt zur Einmündung der Straße Mainufer in die Hauptstraße.[2]

Begründung:
Die Straße Mainufer ist ein Teil regionaler und überregionaler Radverkehrsnetze (D-Netz Route 5 – Saar-Mosel-Main, Hessischer Radfernweg R 3, Mainradweg, Rheingauer Riesling Route).[3] Sie ist zusätzlich als Schulradroute klassifiziert[3] und besitzt daher, ebenfalls wie die östliche Hauptstraße (Hessischer Radfernweg R 6)3 für den Radverkehr erhebliche Bedeutung. Des Weiteren befindet sich mit dem Gasthaus „Zum Engel“ (Mainufer 22) ein vom ADFC zertifizierter fahrradfreundlicher Gastbetrieb[4] („Bett+Bike-Betrieb“) als ein weiterer Baustein der Radverkehrsinfrastruktur in unmittelbarer Nähe. Ein sicherer Zugang zu diesen Radwegen über die Straße Mainufer ist daher unverzichtbar.

Um Konfliktsituationen zu entschärfen und dadurch die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, ist es wünschenswert auf den Radverkehr mittels Verkehrszeichen aufmerksam zu machen.

Mainz-Kostheim, 27. April 2017
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –


[1] Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) vom 06.03.2013 (BGBl. I S. 367), in Kraft getreten am 01.04.2013, Anlage 1, einsehbar unter https://dejure.org/gesetze/StVO/Anlage_1.html (abgerufen am 26.04.2017)

[2] Einsehbar unter https://www.falk.de/maps?gs=osm&gp=50.00082066017927,8.309372663497937&gz=18 (abgerufen am 26.04.2017)

[3] Gemäß Radroutenplaner des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, einsehbar unter https://radservice.radroutenplaner.hessen.de/rrp/hessen/cgi?lang=DE (abgerufen am 26.04.2017)

[4] Klassifizierung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), einsehbar unter https://www.bettundbike.de/bub/viewcompany.php?knr=HES-1685 (abgerufen am 26.04.2017)

Fahrradschutzstreifen auf der östlichen Hochheimer Straße

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, zwischen Uthmannstraße / Hallgarter Straßer und Kommerzienrat-Disch-Brücke beidseitig einen Fahrradschutzstreifen mit mindestens 1,50 m Breite auf der Hochheimer Straße aufzubringen und die Fußweg-Nutzungsmöglichkeit für Fahrräder auf der gleichen Strecke zu streichen.

fahrradschutzstreifenhochheimerstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Der Fahrradstreifen ist beidseitig durchgehend vorhanden vom Bahnhof Kastel bis zur Kreuzung Uthmannstraße / Hallgarter Straße. Ab diesem Zeitpunkt können Fahrradfahrer im Mischverkehr mitfahren. Dieser darf hier Tempo 50 fahren, was insbesondere gegen Ortsausgang häufig überschritten wird. Außerdem besteht der Mischverkehr zu einem nennenswerten Anteil aus LKWs oder Linienbussen. Alternativ dürfen Fahrradfahrer beidseitig die Fußgängerwege mitverwenden. In der Praxis wird dies insbesondere innerorts, wo sich viele Einfahrten finden (z.B. Friedhof, Lidl) nicht angenommen. Dass es dabei auch immer wieder zu Konkurrenzsituationen mit den vorrangigen Fußgängern kommt, ist ebenfalls kritisch zu sehen. Diese Situation ließe sich mit einem Schutzstreifen auflösen.

Diese Maßnahme wird im Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden für Kostheim eindeutig empfohlen.

Das Radverkehrskonzept erläutert Schutzstreifen und die dafür nötigen Voraussetzungen wie folgt:

Beim Schutzstreifen wird dem Radverkehr durch Markierung einer Leitlinie (Z 340 StVO) ein Teil der Fahrbahn zur bevorzugten Nutzung zur Verfügung gestellt. Im Unterschied zu den Radfahrstreifen sind Schutzstreifen somit Teil der Fahrbahn und dürfen vom Kfz-Verkehr bei Bedarf überfahren werden.

Schutzstreifen können bei Separationsbedarf auf Straßen innerhalb geschlossener Ortschaften mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h angelegt werden, wenn die Verkehrszusammensetzung eine Mitbenutzung des Schutzstreifens durch den Kraftfahrzeugverkehr nur in seltenen Fällen erfordert. Voraussetzung für die Anlage von Schutzstreifen ist, dass Mischverkehr auf der Fahrbahn noch vertretbar ist. Nach den ERA liegt die Einsatzgrenze bei i.d.R. 400 bis 1.000 Kfz/h.

Die anzustrebende Regelbreite von Schutzstreifen beträgt 1,50 m, die Mindestbreite liegt bei 1,25 m. Der abzüglich Schutzstreifen verbleibende Fahrbahnteil (Kernfahrbahn) muss so breit sein, dass sich zwei Personenkraftwagen gefahrlos begegnen können, dies entspricht einer Breite von 4,50 m. Schutzstreifen werden mit unterbrochenen 12 cm-Schmalstrichen mit 1,00 m Strich- und 1,00 m Lückenlänge markiert. Zur Verdeutlichung der Zweckbestimmung sollen in regelmäßigen Abständen Radfahrer-Piktogramme gemäß den Richtlinien für die Markierung von Straßen – RMS aufgebracht werden. An Einmündungen sind die Markierungen durchzuführen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Fahrradschutzstreifen auf der Hauptstraße

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, zwischen Mainzer Weg und Maaraustraße beidseitig einen Fahrradschutzstreifen mit mindestens 1,50 m Breite auf Kostheimer Landstraße und Hauptstraße aufzubringen.

fahrradschutzstreifenhauptstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Der Fahrradstreifen ist beidseitig durchgehend vorhanden von der Verkehrsampel an der Kreuzung Am Mainzer Weg / Kostheimer Landstraße bis zur Kreuzung Philippsring / Kostheimer Landstraße (und darüber hinaus). Dass er ausgerechnet am Mainzer Weg endet, wo anders als ab der Maaraustraße bzw. in den Erschließungsstraßen Alt-Kostheims keine Geschwindigkeitsreduktion auf Tempo 30 vorliegt, ist nicht nachvollziehbar, zumal die Hauptstraße eine viel befahrene Straße inklusive Bus- und LKW-Verkehr darstellt. Anders als ab der Maaraustraße hat ein Radfahrer auch keine parallele direkte Fahrradstrecke, die als Ausweichroute verwendet werden kann; es bleibt nur das Fahren im Mischverkehr oder das Ausweichen in die Erschließungsstraßen.

Diese Maßnahme wird im Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden zusammen mit einer Behandlung des Teilstücks der Hauptstraße zwischen Maaraustraße und Mainbrücke als dringlichste Maßnahme für Kostheim angesehen.

Das Radverkehrskonzept erläutert Schutzstreifen und die dafür nötigen Voraussetzungen wie folgt:

Beim Schutzstreifen wird dem Radverkehr durch Markierung einer Leitlinie (Z 340 StVO) ein Teil der Fahrbahn zur bevorzugten Nutzung zur Verfügung gestellt. Im Unterschied zu den Radfahrstreifen sind Schutzstreifen somit Teil der Fahrbahn und dürfen vom Kfz-Verkehr bei Bedarf überfahren werden.

Schutzstreifen können bei Separationsbedarf auf Straßen innerhalb geschlossener Ortschaften mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h angelegt werden, wenn die Verkehrszusammensetzung eine Mitbenutzung des Schutzstreifens durch den Kraftfahrzeugverkehr nur in seltenen Fällen erfordert. Voraussetzung für die Anlage von Schutzstreifen ist, dass Mischverkehr auf der Fahrbahn noch vertretbar ist. Nach den ERA liegt die Einsatzgrenze bei i.d.R. 400 bis 1.000 Kfz/h.

Die anzustrebende Regelbreite von Schutzstreifen beträgt 1,50 m, die Mindestbreite liegt bei 1,25 m. Der abzüglich Schutzstreifen verbleibende Fahrbahnteil (Kernfahrbahn) muss so breit sein, dass sich zwei Personenkraftwagen gefahrlos begegnen können, dies entspricht einer Breite von 4,50 m. Schutzstreifen werden mit unterbrochenen 12 cm-Schmalstrichen mit 1,00 m Strich- und 1,00 m Lückenlänge markiert. Zur Verdeutlichung der Zweckbestimmung sollen in regelmäßigen Abständen Radfahrer-Piktogramme gemäß den Richtlinien für die Markierung von Straßen – RMS aufgebracht werden. An Einmündungen sind die Markierungen durchzuführen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freigabe der Einbahnstraße westliche Hauptstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Hauptstraße zwischen Maaraustraße und Mainbrücke für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr

Zusätzlich wird gebeten zu prüfen, ob die Freigabe in Form eines Fahrradschutzstreifens in Gegenrichtung möglich ist. Sofern dies der Fall ist, wird um diese Umsetzungsvariante gebeten, ansonsten wird gebeten analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025) in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn anzubringen.

freigabe-radverkehr-westliche-hauptstrasse
(Karte von openstreetmaps.org)

Begründung:
Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Sämtliche oben genannten Punkte sind bereits aktuell erfüllt.

Obwohl bereits jetzt eine große Zahl an Fahrradfahrern die Hauptstraße illegal in Gegenrichtung befahren, gab es in den Jahren 2011 bis 2013 laut polizeilicher Unfallstatistik keinen einzigen Unfall mit einem Fahrradfahrer (2014 ff. liegen uns aktuell nicht vor).

Die Straße ist aktuell bereits für breiteren Gegenverkehr freigegeben, als dies Fahrräder darstellen würden (Linienbusse und Taxis). Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten die Geschwindigkeitsbegrenzung auf diesem Teil der Hauptstraße durchzusetzen.

Die Hauptstraße wird im Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden als dringlichste Maßnahme in Kostheim angesehen. Dies hat den Hintergrund, dass das Konzept davon ausgeht, dass anders als beim in Kostheim gut ausgebauten Freizeitverkehr (z.B. Mainufer Richtung Hochheim) ein großer Teil der Bevölkerung das Fahrrad nur dann im Alltagsverkehr nutzen wird, wenn dies direkt und komfortabel möglich ist. Eine mögliche Umfahrung dieses Teils der Hauptstraße über den Kostheimer Ring oder am Mainufer entlang ist deutlich länger, am Mainufer findet sich in Teilen darüber hinaus noch Fußgängerverkehr, so dass aktuell das Potential des Radverkehrs nicht ausgeschöpft wird. Eine Freigabe der Hauptstraße würde eine durchgehende vom Alltagsverkehr gut zu nutzende Achse vom Bahnhof Kastel nach Gustavsburg bilden.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freigabe der Einbahnstraße Luisenstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Luisenstraße zwischen Viktoriastraße und Hauptstraße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr
freigabe-radverkehr-luisenstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Ein großer Teil des Durchgangsverkehrs des Kostheimer Rings, der sich noch auf der Münchhofstraße findet, biegt an der Viktoriastraße ab. Dies gilt auch für Linienbusse. Das Verkehrsaufkommen auf dem restlichen Teil der Luisenstraße ist moderat, die Übersicht über die Strecke ist durchgehend gut und es gibt regelmäßig bauliche Maßnahmen, die ein Vorbeilassen des Gegenverkehrs ermöglichen. Die Breite der Fahrbahn erlaubt bei niedrigen Geschwindigkeiten auch das Passieren eines Fahrrads an einem Auto.

Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb Alt-Kostheims durchzusetzen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freigabe der Einbahnstraße Ludwigstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Ludwigstraße zwischen Am Mainzer Weg und Luisenstraße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr
freigabe-radverkehr-ludwigstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Ludwigstraße ist lediglich zwischen Am Mainzer Weg und Luisenstraße als Einbahnstraße ausgewiesen. Sie bietet Möglichkeiten, Begegnungsverkehr hinter parkenden Autos auszuweichen. Die Breite der Fahrbahn erlaubt bei niedrigen Geschwindigkeiten auch das Passieren eines Fahrrads an einem Auto.

Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb Alt-Kostheims durchzusetzen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freigabe der Einbahnstraße Berberichstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Berberichstraße zwischen Luisenstraße und Am Mainzer Weg für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Berberichstraße ist lediglich zwischen Luisenstraße und Am Mainzer Weg als Einbahnstraße ausgewiesen. Sie bietet Möglichkeiten, Begegnungsverkehr hinter parkenden Autos auszuweichen.

Die Breite der Fahrbahn erlaubt bei niedrigen Geschwindigkeiten auch das Passieren eines Fahrrads an einem Auto.

Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten, die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb Alt-Kostheims durchzusetzen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –