Fahrradweg an der Bahnstrecke hinter dem Friedhof

Antrag Nr. 13/2021 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kostheim am 23. Juni 2021

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird um Stellungnahme gebeten, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Fahrradweg entlang der Bahnstrecke zwischen Hochheimer Straße und Steinern Straße – ggf. mit Fortsetzung bis zur Boelckestraße – realisierbar ist (siehe Abbildung).

Begründung:
Entlang der Bahngleise gibt es derzeit bereits auf etwa zwei Drittel der Strecke zur Steinern Straße einen Schotterweg, der als Sackgasse endet. Sofern dieser Weg verlängert werden könnte, würde dies den Mittleren Sampelweg entlasten. Insbesondere der Bereich bei der Krautgartenschule, der Kita Am Rübenberg und der neuen Albert-Schweitzer-Schule würde von dieser Alternativstrecke profitieren, da so ein Teil des Begegnungsverkehrs zwischen Fußgängern und Radfahrern vermieden werden könnte.

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Radwegeverbindung Mainbrücke – Burgstraße

Antrag Nr. 09/2021 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kostheim am 23. Juni 2021

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, eine Wegführung für Radfahrer vom Fuß der Kostheimer Mainbrücke zum Beginn der Burgstraße einzurichten.

Radwegeverbindung Mainbrücke – Burgstraße, Wegstrecke
Abbildung 1: Wegstrecke für Radfahrer von der Mainbrücke in die Burgstraße
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Freigabe der westlichen Hauptstraße für Radfahrer

In seiner Sitzung am 26. Mai hat der Ortsbeirat darüber beraten, ob die Einbahnstraße in der westlichen Haupstraße für Radfahrer in Gegenrichtung freigegeben werden soll. Laut Planung des Tiefbauamts ist das kein Probem und für Radfahrer die aus Gustavsburg kommen eine Erleichterung, wie wir meinen.

Aus unserer Sicht gibt es gute Argumente für eine Freigabe westlichen Haupstraße für Radfahrer:

  • 1) Gleichberechtigung
    Es ist nicht ersichtlich, weshalb größere und motorisierte Verkehrsteilnehmer wie Linienbusse und Taxen entgegen der Einbahnstraße fahren dürfen, Radfahrer jedoch nicht. Warum sollte das gefährlich sein?
  • 2) Sicherheit durch Sichtbarkeit
    Eine Freigabe für den Radverkehr führt dagegen zu einer höheren Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer durch entsprechende Beschilderung und Piktogramme auf der Straße. PKW-Fahrer können sich auf entgegenkommende Radfahrer einstellen.
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Fahrradweg(e) in der Uthmannstraße

Antrag Nr. 5/2021 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kostheim am 26. Mai 2021

Verbesserung der Situation zugeparkter Fahrradwege an der Uthmannstraße 8

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, sicherzustellen, dass der Fahrradweg auf Höhe des Gebäudes Uthmannstraße 8 und der gegenüberliegenden Seite nicht länger zugeparkt wird. Aus Sicht des Ortsbeirats eignen sich dazu die Wiesbadener Schutzborde und häufigere Kontrollen durch die Ordnungskräfte.

Wiesbadener Schutzborde, auch geeignet für den Fahrradweg in der Uthmannstraße
Wiesbadener Schutzbord (wie sie auch schon in AKK z.B. vor der Sparkasse in der Admiral-Scheer-Straße zu finden)
Quelle: https://www1.wiesbaden.de/microsites/radbuero/radinfrastruktur/protected-bike-lanes.php
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Freigabe der Hilgersstraße für den Radverkehr

Antrag Nr. 1/2021 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Amöneburg am 11. Mai 2021

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, dafür zu sorgen, dass auch in Mainz-Amöneburg Radfahren entgegen der Einbahnstraße erlaubt wird. Dies soll in der Hilgersstraße gelten.

Freigabe der Hilgersstraße für den Radverkehr
Abbildung 1: Hilgersstraße als Einbahnstraße. Quelle: https://geoportal.wiesbaden.de/kartenwerk/application/rad

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Ausbesserung und Verbreiterung des Weges am Campingplatz Maaraue (Rheinseite)

Antrag Nr. 16/2020 zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Kostheim am 26. August 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, den Fuß- und Radweg auf der Maaraue, der zwischen Campingplatz und Rhein auf der Strecke von der Wasserschutzpolizei bis hin zur Kasteler Ruder- und Kanugesellschaft verläuft, auszubessern und bei dieser Gelegenheit auch um eineinhalb bis zwei Meter zu verbreitern.

Da der Weg auf der Rheinseite durch Bäume und Sitzbänke begrenzt wird, schlägt der Ortsbeirat vor, hierfür die Grasfläche zwischen Campingplatz und Weg zu nutzen.

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Verhindern von Falschparkern an der Einmündung Wallufer Straße in die Hochheimer Straße

Antrag Nr. 14/2020 zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Kostheim am 26. August 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, dafür zu sorgen, dass im Einmündungsbereich der Wallufer Straße in die Hochheimer Straße (siehe Abbildung 1) der Fahrradweg nicht zugeparkt wird. Dies ist sowohl für Radfahrer auf der Hochheimer Straße gefährlich, als auch für Verkehrsteilnehmer, die aus der Wallufer Straße kommen und aufgrund Behinderung der Sichtwege, nicht ungefährdet in die Hochheimer Straße einbiegen können.

Der Ortsbeirat hält entweder eine Schraffierung des Bereichs zwischen Fahrradweg und Gehweg in dem Bereich, der nicht mehr beparkt werden kann, für sinnvoll oder die Installation eines Wiesbadener Schutzbords (analog z.B. in der Schwalbacher Straße) für den fraglichen Bereich. Bis zur Umsetzung der Maßnahme wünscht sich der Ortsbeirat zudem eine stärkere Bestreifung durch die kommunale Verkehrsaufsicht.

Abbildung 1: Einmündung Wallufer Straße in Hochheimer Straße. Quelle: OpenStreetmap.

PKW_Hochheimer_Str_Wallufer_Str_auf_Radweg
Abbildung 2: Fahrzeug, das zu mehr als der Hälfte auf dem Fahrradweg steht.

Begründung:
Trotz erhöhter Strafandrohung in der aktuellen StVO wird der Fahrradweg in der Hochheimer Straße häufig zugeparkt. Besonders deutlich ist dies kurz vor der Einmündung der Wallufer Straße (siehe Abbildung 2)

Dies liegt auch daran, dass der Kontrolldruck an dieser Stelle sehr niedrig ist und das Parken an dieser Stelle auch anderweitig nicht unattraktiv gemacht wird. Da der Ortsbeirat hier Gefahren sieht für Fahrradfahrer und Verkehrsteilnehmer, die aus der Wallufer Straße kommen, wird um Veränderungen gebeten.

Mainz-Kostheim, 16. August 2020
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –


Abstimmungsergebnis

Am 26.08.2020 zurückgestellt – es soll einen Ortstermin mit dem Fachamt geben.

Am 23.09.2020 auf die kommende Sitzung vertagt, da der Ortstermin noch nicht stattgefunden hat.

Am 04.11.2020 bei zwei Enthaltungen (SPD) angenommen.


Weitere Informationen

Gleisunterführung an der Marie-Juchacz-Straße fahrradfreundlich gestalten

Antrag Nr. 13.2017 Antrag zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 22. August 2017

Gleisunterführung an der Marie-Juchacz-Straße fahrradfreundlich gestalten

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob die an der Unterführung an der Marie-Juchacz-Straße installierte Umlaufsperre durch Posten und Markierungen ersetzt werden können, um die Stelle besser/überhaupt mit dem Fahrrad (ggf. mit Kindersitz/Anhänger) passieren zu können.


Begründung:
Aus der Bürgerschaft kam der Impuls für diesen Antrag zur Steigerung der „alternativen Mobilität in AKK“.

An der fraglichen Stelle ist das Radfahren, gerade mit kleinen Kindern, Anhänger, Lastenrad sehr erschwert. Die hier installierten Umlaufsperren sind auf dem Rad sitzend kaum passierbar. Wenn man einen Kindersitz auf dem Fahrrad oder einen Anhänger angehängt hat, ist man zum Absteigen gezwungen und muss das Rad oder Gespann durch den engen Slalomparcours schieben; siehe die anliegenden Fotos.

Weiteres ggf. mündlich

Mainz-Kastel, 1. August 2017
gez. Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Radverkehr am Mainufer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, an der Einmündung der Straße Mainufer in die Hauptstraße das Verkehrszeichen 101 „Gefahrstelle“ in Verbindung mit dem Zusatzzeichen 1000-33 „Radfahrer im Gegenverkehr“1 bzw. einem äquivalenten Radverkehrs-Piktogramm aufzustellen (siehe Abbildung 1).

Hierdurch sollen Fahrzeuge, die von der Hauptstraße bzw. aus Richtung der Mainbrücke in die Straße Mainufer einbiegen, bereits im Einmündungsbereich frühzeitig auf den regen Fahrradverkehr in Gegenrichtung und die daraus resultierende Gefahr aufmerksam gemacht werden. Durch das Aufstellen eines Verkehrszeichens sollen Konfliktsituationen an dieser Gefahrstelle entschärft und dadurch die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden.





Abbildung 1: Mögliche Verkehrszeichen

links: Zeichen 101 „Gefahrstelle“ in Verbindung mit dem Zeichen 1000-33 „Radfahrer im Gegenverkehr“

rechts: Zeichen 101 „Gefahrstelle“ in Verbindung mit dem Zeichen 1000-32 „Radfahrer von links und rechts“ [1]

Abbildung 2: Kartenausschnitt zur Einmündung der Straße Mainufer in die Hauptstraße.[2]

Begründung:
Die Straße Mainufer ist ein Teil regionaler und überregionaler Radverkehrsnetze (D-Netz Route 5 – Saar-Mosel-Main, Hessischer Radfernweg R 3, Mainradweg, Rheingauer Riesling Route).[3] Sie ist zusätzlich als Schulradroute klassifiziert[3] und besitzt daher, ebenfalls wie die östliche Hauptstraße (Hessischer Radfernweg R 6)3 für den Radverkehr erhebliche Bedeutung. Des Weiteren befindet sich mit dem Gasthaus „Zum Engel“ (Mainufer 22) ein vom ADFC zertifizierter fahrradfreundlicher Gastbetrieb[4] („Bett+Bike-Betrieb“) als ein weiterer Baustein der Radverkehrsinfrastruktur in unmittelbarer Nähe. Ein sicherer Zugang zu diesen Radwegen über die Straße Mainufer ist daher unverzichtbar.

Um Konfliktsituationen zu entschärfen und dadurch die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, ist es wünschenswert auf den Radverkehr mittels Verkehrszeichen aufmerksam zu machen.

Mainz-Kostheim, 27. April 2017
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –


[1] Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) vom 06.03.2013 (BGBl. I S. 367), in Kraft getreten am 01.04.2013, Anlage 1, einsehbar unter https://dejure.org/gesetze/StVO/Anlage_1.html (abgerufen am 26.04.2017)

[2] Einsehbar unter https://www.falk.de/maps?gs=osm&gp=50.00082066017927,8.309372663497937&gz=18 (abgerufen am 26.04.2017)

[3] Gemäß Radroutenplaner des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, einsehbar unter https://radservice.radroutenplaner.hessen.de/rrp/hessen/cgi?lang=DE (abgerufen am 26.04.2017)

[4] Klassifizierung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), einsehbar unter https://www.bettundbike.de/bub/viewcompany.php?knr=HES-1685 (abgerufen am 26.04.2017)

Fahrradschutzstreifen auf der östlichen Hochheimer Straße

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, zwischen Uthmannstraße / Hallgarter Straßer und Kommerzienrat-Disch-Brücke beidseitig einen Fahrradschutzstreifen mit mindestens 1,50 m Breite auf der Hochheimer Straße aufzubringen und die Fußweg-Nutzungsmöglichkeit für Fahrräder auf der gleichen Strecke zu streichen.

fahrradschutzstreifenhochheimerstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Der Fahrradstreifen ist beidseitig durchgehend vorhanden vom Bahnhof Kastel bis zur Kreuzung Uthmannstraße / Hallgarter Straße. Ab diesem Zeitpunkt können Fahrradfahrer im Mischverkehr mitfahren. Dieser darf hier Tempo 50 fahren, was insbesondere gegen Ortsausgang häufig überschritten wird. Außerdem besteht der Mischverkehr zu einem nennenswerten Anteil aus LKWs oder Linienbussen. Alternativ dürfen Fahrradfahrer beidseitig die Fußgängerwege mitverwenden. In der Praxis wird dies insbesondere innerorts, wo sich viele Einfahrten finden (z.B. Friedhof, Lidl) nicht angenommen. Dass es dabei auch immer wieder zu Konkurrenzsituationen mit den vorrangigen Fußgängern kommt, ist ebenfalls kritisch zu sehen. Diese Situation ließe sich mit einem Schutzstreifen auflösen.

Diese Maßnahme wird im Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden für Kostheim eindeutig empfohlen.

Das Radverkehrskonzept erläutert Schutzstreifen und die dafür nötigen Voraussetzungen wie folgt:

Beim Schutzstreifen wird dem Radverkehr durch Markierung einer Leitlinie (Z 340 StVO) ein Teil der Fahrbahn zur bevorzugten Nutzung zur Verfügung gestellt. Im Unterschied zu den Radfahrstreifen sind Schutzstreifen somit Teil der Fahrbahn und dürfen vom Kfz-Verkehr bei Bedarf überfahren werden.

Schutzstreifen können bei Separationsbedarf auf Straßen innerhalb geschlossener Ortschaften mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h angelegt werden, wenn die Verkehrszusammensetzung eine Mitbenutzung des Schutzstreifens durch den Kraftfahrzeugverkehr nur in seltenen Fällen erfordert. Voraussetzung für die Anlage von Schutzstreifen ist, dass Mischverkehr auf der Fahrbahn noch vertretbar ist. Nach den ERA liegt die Einsatzgrenze bei i.d.R. 400 bis 1.000 Kfz/h.

Die anzustrebende Regelbreite von Schutzstreifen beträgt 1,50 m, die Mindestbreite liegt bei 1,25 m. Der abzüglich Schutzstreifen verbleibende Fahrbahnteil (Kernfahrbahn) muss so breit sein, dass sich zwei Personenkraftwagen gefahrlos begegnen können, dies entspricht einer Breite von 4,50 m. Schutzstreifen werden mit unterbrochenen 12 cm-Schmalstrichen mit 1,00 m Strich- und 1,00 m Lückenlänge markiert. Zur Verdeutlichung der Zweckbestimmung sollen in regelmäßigen Abständen Radfahrer-Piktogramme gemäß den Richtlinien für die Markierung von Straßen – RMS aufgebracht werden. An Einmündungen sind die Markierungen durchzuführen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –