Leihausstellung des HLNUG „Klimawandel beGreifbar“ für die Ortsverwaltung ausleihen

Antrag Nr. 24.19 zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 29. Oktober 2019

Leihausstellung des HLNUG „Klimawandel beGreifbar“ für die Ortsverwaltung ausleihen

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Die Ortsverwaltung wird beauftragt, die kostenlose Leihausstellung „Klimawandel beGreifbar“ – Klimawandelerfahrbar und greifbar machen, für die Ortsverwaltung Kastel-Kostheim zu ordern. Begründung: Der Klimawandel findet statt. Das Fachzentrum Klimawandel und Anpassung des hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie, arbeitet seit 2008 daran, die Effekte des Klimawandels für Hessen genauer zu analysieren und anhand von Szenarien eine mögliche zukünftige Entwicklung aufzuzeigen. Das Wissen sowie denkbare Anpassungsoptionen gibt das Fachzentrum an hessische Kommunen, Kreise, Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Interessengruppen weiter. Mit der Mitmach-Ausstellung werden wissenschaftliche Fakten und Daten greifbar und erfahrbar gemacht. Nähere Informationen und die Kontaktdaten zur Bestellung sind auf dem anliegenden Flyer zu finden. Der Ortsbeirat möchte zur Aufklärung und zur Wissensvermittlung der Fakten zum Klimawandel beitragen.

Personalbedarf in der AKK-Ortsverwaltung

Antrag Nr. 17.19 zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 25. Juni 2019

Personalbedarf in der AKK-Ortsverwaltung

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat möge umgehend einen Sachstandsbericht dazu geben, wie er die Personalausstattung in der Ortsverwaltung Kastel/Kostheim kurzfristig verbessern will und was angesichts der anstehenden großen Baummaßnahmen (LINDE-Quartier, Helling-Höfe, Kastel Housing usw.) künftig geplant ist und welche Maßnahmen dazu erforderlich sind.


Begründung:
In der letzten Sitzung des Ausschusses für Frauen, Wirtschaft und Beschäftigung war aufgrund eines angeforderten Sachstandsberichts die Überlastung in der Stadtverwaltung Thema.

Von vier Ämtern, die besonders belastet sind, sowie der Berufsfeuerwehr waren Vertreter anwesend die ausführlich berichteten, darunter auch das Hauptamt. Dabei kam die besondere Belastung der Ortsverwaltung Kastel/Kostheim zur Sprache. Aufgrund von mehreren Dauererkrankungen, für die Unterstützung aus anderen Ortsverwaltungen tätig sind, die aber einen anderen Erfahrungshintergrund haben, ist die Serviceaufgabe der Ortsverwaltung nur mit Mehrarbeit und unter für die Mitarbeiter*innen und die Service anfragenden Bürger*innen unzumutbaren Bedingungen zu leisten. So war am letzten Dienstleistungsmittwoch wieder feststellbar, dass noch um 17 Uhr das Foyer in der Ortsverwaltung so überfüllt war, dass nicht ausreichend Sitzplätze vorhanden waren und dass ab 17 Uhr keine Wartemarken mehr ausgegeben wurden, da absehbar war, dass bis zur planmäßigen Schließung um 18 Uhr kaum alle Wartenden würden bedient werden können.

Besonders hohe Anforderungen für den Bereich Einwohnermeldewesen ergeben sich daraus, dass durch rege Bautätigkeit und überdurchschnittliche Fluktuation in der Bürgerschaft sich sehr viele Arbeitsvorgänge ergeben. Überdurchschnittlich handelt es sich auch um Bürger*innen, die mit den Verwaltungsvorgängen nicht so vertraut sind bzw. Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben. Die Arbeitsbelastung wird sich absehbar weiter erhöhen, da aktuell eine ganze Reihe von Baummaßnahmen, insbesondere in der Wiesbadener Straße, aber auch an anderen Stellen zu weiterem Zuwachs an Einwohner*innen führen werden. Von daher ist dringend Abhilfe geboten durch reguläre zusätzliche Stellen.

Personalausstattung in der Ortsverwaltung

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, zu berichten, wie er die Personalausstattung in der Ortsverwaltung Kastel/Kostheim kurzfristig verbessern will und welche Maßnahmen er angesichts der zukünftigen Mehrbelastung (wie Zuzug von Bürgern in den Gebieten Linde-Quartier, Helling-Höfe, Kastel Housing) für erforderlich hält.

Mainz-Kostheim, 17. Juni 2019
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freies WLAN in Kostheim

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, dafür zu sorgen, dass in allen öffentlichen Gebäuden in Mainz-Kostheim (Ortsverwaltung, Hallenbad, Freibad Maaraue, Bürgerhaus, Heimatmuseum, Weinprobierstand) freies WLAN verfügbar ist.

Als Lösung zur Umsetzung wird durch den Ortsbeirat eine Kooperation mit der Initiative Freifunk Wiesbaden vorgeschlagen.


Begründung:
Zugang zum Internet, wie dies beispielsweise durch WLAN möglich ist, ist in unserer heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken. Öffentliche, freie Verfügbarkeit führt dazu, Mainz-Kostheim zu einem technologisch fortschrittlichen und sozial inklusiven Stadtteil zu machen. Auch für Touristen oder generell Personen, die unterwegs sind, bietet sich damit eine praktische Möglichkeit, auf die Möglichkeiten und das Wissen des Internets zuzugreifen.

Auch im benachbarten Rheinland-Pfalz wird es laut dortigem Koalitionsvertrag demnächst freies WLAN in sämtlichen Gebäuden der öffentlichen Hand geben. Freies WLAN über die Freifunk-Initiative hat in Wiesbaden bereits vielen Geflüchteten ermöglicht, mit ihren zurückgebliebenen Familienmitgliedern und Freunden in Kontakt zu bleiben. Darüber hinaus hat es auch in AKK bereits eine nennenswerte Verbreitung. So bieten dies beispielsweise die Eisdiele in der Hauptstraße, die Rheinschanze auf der Maaraue, das Offene Wohnzimmer in der Winterstraße, das Brauhaus Castel sowie einige Bürger privat an. Mit Umsetzung dieses Antrags ergäbe sich in Alt-Kostheim ein großes zusammenhängendes Gebiet mit freier Internet-Abdeckung.

Die Initiative Freifunk Wiesbaden hat sich bereit erklärt, gerne unverbindlich die infrage kommenden Gebäude kostenlos zu begehen, um einen Kostenvoranschlag zu entwerfen.

Mainz-Kostheim, 16. Juni 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –