Rheinufergestaltung in Kastel – Lücken schließen!

Antrag Nr. 02.19 zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 22. Januar 2019

Rheinufergestaltung in Kastel – Lücken schließen!

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat möge sich zeitnah um erneute Gespräche mit der Grundstückseigentümerin bemühen, die zum Ziel haben, das Gelände zwischen dem Terrassenhaus und der Lachebrücke zur Maaraue als Bereich öffentlicher Freizeitgestaltung sinnvoll zu gestalten und einer Nutzung durch die Allgemeinheit zuzuführen.


Begründung:
Mit dem Beginn der Rheinufergestaltung im Bereich des (denkmalgeschützten) Rheinkrans (Bereich „KranSand“) schreitet die durchgängige Konversion und Entwicklung des Kasteler Rheinufers als Freizeitbereich voran. Der Bereich um die Reduit und die Bastion von Schönborn hat sich in den vergangenen zu einem hochattraktiven Freizeitbereich entwickelt. Dazu haben die zahlreichen Kulturveranstaltungen und Kultureinrichtungen in der Reduit und in unmittelbarer Umgebung sowie die vorgenommenen Gestaltungen im Freiraum maßgeblich beigetragen. Umso bedauerlicher ist, dass seit vielen Jahren ungenutztes, im Wesentlichen bahneigenes Gelände zwischen dem Bereich Terrassenhaus und Lachebrücke eingezäunt und verschmutzt einer sinnvollen Gestaltung und Nutzung vorenthalten wird. In den letzten 30 Jahren gab es immer wieder Initiativen aus dem Ortsbeirat (Anträge bzw. Beschlüsse, Anfragen, Ortstermine usw.) mit dem Ziel, diesen Missstand zu beenden. Bislang ohne Erfolg.

Mainz-Kastel, 12. Januar 2019
Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Geruchsentwicklung bei Austrocknung der Lache

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, zu berichten,

  • ob Planungen existieren, die unangenehme Geruchsbildung künftig zu verhindern, die durch das temporäre Austrocknen der Lache entsteht (zum Beispiel durch eine wie auch immer geartete Bewässerung oder erneute Schaffung eines Durchbruchs zum Main)
  • oder ob alternativ ein Konzept besteht, die Geruchsentwicklung anderweitig einzuschränken.

Sollten beide Fragen negativ beantwortet werden, so wird der Magistrat gebeten, zu begründen, warum dies aus seiner Sicht auch mit Bebauung des Linde-Areals nicht notwendig ist.


Begründung:
Das Gelände hinter dem Georg-Schollmayer-Weg bzw. das Linde-Areal ist durch die Lache von der Maaraue abgetrennt. Bei andauernder Trockenheit und Hitze – wie in diesem Jahr – trocknet die Lache weitgehend aus. Dies hat eine unangenehme Geruchsentwicklung zur Folge. Es ist angesichts des Klimawandels davon auszugehen, dass dieses Pro-blem in den nächsten Jahren noch viel häufiger auftreten wird. Mit der Bebauung des Linde-Geländes wird es eine deutlich höhere Zahl von Bürgerinnen und Bürgern geben, die von dem Gestank des ausgetrockneten Flussbettes betroffen sind.

Mainz-Kostheim, 21. Oktober 2018
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Artenschutz am Kostheimer Floßhafen

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird um Auskunft gebeten, welche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bebauung des Lindequartiers an der Uferböschung am Floßhafen ergriffen werden, in welchem Ausmaß gerodet wird und wie dabei die Belange des Artenschutzes berücksichtigt werden können.

Insbesondere bittet der Ortsbeirat um Auskunft, ob für die Böschung am Floßhafen Artenschutzgutachten eingeholt wurden und wenn ja, welche Arten dort vorkommen.


Begründung:
Die Gehölze in der Floßhafenböschung stellen einen wertvollen Lebens- und Rückzugsraum für mehrere Vogelarten dar, deshalb sollte dort nur sehr behutsam eingegriffen werden.

Mainz-Kostheim, 15. April 2018
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Errichtung von Bewegungsstätten für Senior*innen

Antrag Nr. 17.2017 Antrag zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 24. Oktober 2017

Errichtung von Bewegungsstätten für Senior*innen

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat möge prüfen, ob sich der Standort Rheinuferanlage in Mainz-Kastel in der Nähe der Boule-Anlage, bzw. auf der Wiese am DLRG-Gebäude für die Einrichtung einer „Bewegungsstätte“ eignet und welche finanziellen Mittel für welche Geräte notwendig wären.

Außerdem möge mitgeteilt werden, ob mit Fördermitteln oder Sponsoring (z. B. durch Versicherungen) gerechnet werden könnte, die den Beitrag aus AKK-Mitteln ergänzen könnten.


Begründung:
Der Ortsbeirat Mainz-Kastel hatte zur Haushaltsplanung die Aufnahme von Mitteln zur Einrichtung von Bewegungsstätten für Senior*innen angemeldet.

Das Fachamt hatte am Beispiel des „Warmen Damm“ in Wiesbaden die Voraussetzungen hinsichtlich des Standorts und einer Umsetzung mitgeteilt. Diese Voraussetzungen scheinen für einen Standort am Kasteler Rheinufer in der Nähe der Boule-Anlage (Grünfläche vor dem DLRG-Gebäude) gegeben.

Mainz-Kastel, 16. Oktober 2017
gez. Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Lückenschließung bei der Rheinufergestaltung – Planungen und Sachstand

Antrag Nr. 16.2017 Antrag zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 24. Oktober 2017

Lückenschließung bei der Rheinufergestaltung – Planungen und Sachstand

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat möge dem Ortsbeirat den aktuellen Planungsstand zur Rheinufergestaltung im Bereich zwischen Reduit/Ladestraße Bahnhof Kastel und LINDE-Quartier/Lachebrücke vorstellen und eine Aussage über die erforderlichen Mittel und deren Beschaffung treffen, auch ob ggfs. Fördermittel genutzt werden können.


Begründung:
Im Rahmen der Haushaltsberatungen hatte der Ortsbeirat erneut den Bereich zwischen Reduit/Güter-Ladestraße Bahnhof Kastel und LINDE-Quartier bzw. Lachebrücke angemeldet.

Seit langem ist die gewünschte Nutzbarmachung im Rahmen der Rheinufergestaltung Thema und Gegenstand von Anträgen im Ortsbeirat. Zur Haushaltsanmeldung erhielt der Ortsbeirat auch dieses Mal eine sehr unbefriedigende Antwort, nämlich dass Amt 80 „gerne Dienstleister für einen vorgesehenen Immobilienankauf“ ist, „sofern der für den vorgesehenen Verwendungszweck zuständige Fachbereich die erforderlichen Investitionsmittel für den Ankauf bereitstellt und bei Erwerb die Übernahme und Betreuung des Objekts sicherstellt.“

Der zuständige Fachbereich hat sich zur Anmeldung durch den Ortsbeirat aber nicht geäußert. Angesichts der Freigabe eines weiteren Rheinuferabschnitts im Ortsbezirk Wiesbaden-Biebrich ist – auch angesichts eines besonderen AKK-Haushalts – die Frage zu stellen, wann dieser Abschnitt des Rheinufers endlich erworben und gestaltet wird.

Mainz-Kastel, 16. Oktober 2017
gez. Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Sachstand zu den Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzbarkeit der Kaiserbrücke zwischen Kastel/Amöneburg und Mainz

Antrag Nr. 15.2017 Antrag zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 24. Oktober 2017

Sachstand zu den Maßnahmen zur Verbesserung der Nutzbarkeit der Kaiserbrücke zwischen Kastel/Amöneburg und Mainz

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat möge dem Ortsbeirat Mainz-Kastel das Ergebnis der beauftragten Planungen zur Verbesserung der Nutzbarkeit der Kaiserbrücke vorstellen sowie mitteilen, welche Mittel zur Umsetzung dieser Planungen erforderlich wäre.


Begründung:
Die Ortsbeiräte Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Neustadt hatten sich schon vor längerer Zeit für eine bessere Nutzbarkeit der Kaiserbrücke für Radfahrende und zu Fuß Gehende eingesetzt. Es wurden zwischen den Landeshauptstädten Mainz und Wiesbaden entsprechende Planungen vereinbart und in Auftrag gegeben.

Mainz-Kastel, 16. Oktober 2017
gez. Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Stadtentwicklung am Rheinufer Kastel zwischen Theodor-Heuß-Brücke und Lachebrücke – Mindernutzungen beseitigen und städtische Qualität entwickeln!

Antrag Nr. 11.2017 Antrag zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 22. August 2017

Stadtentwicklung am Rheinufer Kastel zwischen Theodor-Heuß-Brücke und Lachebrücke – Mindernutzungen beseitigen und städtische Qualität entwickeln!

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, einen Sachstandsbericht hinsichtlich der Stadtentwicklung am Rheinufer zwischen der Theodor-Heuss Brücke und Lachebrücke zu geben.

Insbesondere sollte Bericht erstattet werden hinsichtlich des aktuellen Stands der Eigentumsverhältnisse und Nutzungsabsichten der gesperrten, verwilderten Grünflächen und der einst für die Bahn genutzten Gebäudeteile.


Begründung:
Nachdem seit längerer Zeit wieder Stille herrscht hinsichtlich der Entwicklung der enormen Potentiale im angesprochenen Bereich, möge der Magistrat zur Entwicklung dieses Bereichs einen aktuellen Sachstandsbericht geben. Der Ortsbeirat erwartet zeitnah einen Bericht des Magistrats als zuständigem Kollegialorgan, d.h. nicht die häufig ergangenen Auskünfte einzelner Dezernent*innen, für was sie in diesem Bereich nicht zuständig sind.

Angesichts der Funktion des Rheinufers mit den zahlreichen Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltungen mit tausenden Besucher*innen in diesem Bereich erwartet der Ortsbeirat vom personell neu aufgestellten Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, dass er zügig für Beseitigung der bekannten Defizite in diesem Bereich sorgt und zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität für Gäste wie für Einheimische beiträgt.

Mainz-Kastel, 1. August 2017
gez. Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Errichtung eines durchgängigen Fuß- und Radwegs vom Linde-Quartier bis zum Bahnhof Kastel

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, alle nötigen Schritte (Planung, ggf. Grundstückserwerb etc.) zu ergreifen, um sicher zu stellen, dass der Fuß- und Radweg, der am Mainufer am Linde-Quartier errichtet wird, mit Fertigstellung der ersten Häuser im Quartier eine durchgehende Verbindung zum Bahnhof Mainz-Kastel darstellt (vgl. Karte):

(Quelle: Openstreetmap)

Begründung:
Der Bauherr im Linde-Quartier hat bereits zugesichert, dass eine Uferpromenade am Main entlang des Quartiers umgesetzt wird. Sofern keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden, bedeutet dies, dass sich zwischen Ende der Promenade und der Straße Rheinufer an der Südseite des Bahnhofs eine etwa 200 Meter lange nicht begeh- oder befahrbare Lücke befindet.

Mit einem durchgängigen Fuß- oder Radweg könnte der Bahnhof vom Linde-Quartier aus bequem und in kürzester Zeit erreicht werden. Die gute ÖPNV-Anbindung würde dazu beitragen, den durch das Linde-Quartier zusätzlich entstehenden motorisierten Verkehr zu begrenzen, indem den künftigen Bewohnern ermöglicht wird, viele Strecken auch ohne Nutzung des Individualverkehrs zurückzulegen. Der Effekt könnte weiter gesteigert werden mit einigen am Linde-Quartier stationierten Carsharing-Fahrzeugen.

Um einen derartigen positiven Verkehrseffekt erreichen zu können, ist es besonders wünschenswert, zukünftigen Bewohnern direkt bei Einzug eine ideale ÖPNV-Anbindung zu bieten. Studien zeigen, dass Menschen bei Umzügen durchaus gewillt sind, ihre Lebensgewohnheiten – inklusive der inidividuellen Verkehrssituation – anzupassen. Die Bereitschaft dies in einer bereits „eingefahrenen“ Situation zu tun, ist deutlich niedriger ausgeprägt, so dass idealerweise die Anbindung an den Bahnhof über eine durchgehende Mainpromenade direkt zum Einzug der ersten neuen Anwohner sichergestellt sein sollte.

Mainz-Kostheim, 27. April 2017
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Radverkehr am Mainufer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, an der Einmündung der Straße Mainufer in die Hauptstraße das Verkehrszeichen 101 „Gefahrstelle“ in Verbindung mit dem Zusatzzeichen 1000-33 „Radfahrer im Gegenverkehr“1 bzw. einem äquivalenten Radverkehrs-Piktogramm aufzustellen (siehe Abbildung 1).

Hierdurch sollen Fahrzeuge, die von der Hauptstraße bzw. aus Richtung der Mainbrücke in die Straße Mainufer einbiegen, bereits im Einmündungsbereich frühzeitig auf den regen Fahrradverkehr in Gegenrichtung und die daraus resultierende Gefahr aufmerksam gemacht werden. Durch das Aufstellen eines Verkehrszeichens sollen Konfliktsituationen an dieser Gefahrstelle entschärft und dadurch die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden.





Abbildung 1: Mögliche Verkehrszeichen

links: Zeichen 101 „Gefahrstelle“ in Verbindung mit dem Zeichen 1000-33 „Radfahrer im Gegenverkehr“

rechts: Zeichen 101 „Gefahrstelle“ in Verbindung mit dem Zeichen 1000-32 „Radfahrer von links und rechts“ [1]

Abbildung 2: Kartenausschnitt zur Einmündung der Straße Mainufer in die Hauptstraße.[2]

Begründung:
Die Straße Mainufer ist ein Teil regionaler und überregionaler Radverkehrsnetze (D-Netz Route 5 – Saar-Mosel-Main, Hessischer Radfernweg R 3, Mainradweg, Rheingauer Riesling Route).[3] Sie ist zusätzlich als Schulradroute klassifiziert3 und besitzt daher, ebenfalls wie die östliche Hauptstraße (Hessischer Radfernweg R 6)3 für den Radverkehr erhebliche Bedeutung. Des Weiteren befindet sich mit dem Gasthaus „Zum Engel“ (Mainufer 22) ein vom ADFC zertifizierter fahrradfreundlicher Gastbetrieb[4] („Bett+Bike-Betrieb“) als ein weiterer Baustein der Radverkehrsinfrastruktur in unmittelbarer Nähe. Ein sicherer Zugang zu diesen Radwegen über die Straße Mainufer ist daher unverzichtbar.

Um Konfliktsituationen zu entschärfen und dadurch die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, ist es wünschenswert auf den Radverkehr mittels Verkehrszeichen aufmerksam zu machen.

Mainz-Kostheim, 27. April 2017
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –


[1] Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) vom 06.03.2013 (BGBl. I S. 367), in Kraft getreten am 01.04.2013, Anlage 1, einsehbar unter https://dejure.org/gesetze/StVO/Anlage_1.html (abgerufen am 26.04.2017)

[2] Einsehbar unter https://www.falk.de/maps?gs=osm&gp=50.00082066017927,8.309372663497937&gz=18 (abgerufen am 26.04.2017)

[3] Gemäß Radroutenplaner des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, einsehbar unter https://radservice.radroutenplaner.hessen.de/rrp/hessen/cgi?lang=DE (abgerufen am 26.04.2017)

[4] Klassifizierung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), einsehbar unter https://www.bettundbike.de/bub/viewcompany.php?knr=HES-1685 (abgerufen am 26.04.2017)

Fütterungsverbot in der Schwanenbucht (Mainufer)

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, an der Schwanenbucht am Mainufer ein Fütterungsverbot für Wasservögel zu verhängen und in geeigneter Form darüber aufzuklären, dass altes Brot und Essensreste aller Art keine geeigneten Futtermittel für die Tiere sind. Die Fütterung der Vögel soll nur in der Kälteperiode erlaubt sein.


Begründung:
An der Schwanenbucht stehen besonders im Sommer Scharen von Eltern mit ihren Kleinkindern, um altes Brot an Schwäne und Enten zu verfüttern. Es kommt auch vor, dass  Essensreste einfach ausgeleert werden – verschimmeltes Brot, Pommes frites, sogar Nudeln schwimmen im Wasser oder liegen am Ufer.

Für die Tiere ist dieses Futter ungeeignet. Eine Überfütterung mit Brot führt bei Schwänen zu massivem Nährstoffmangel, kann aber auch zu Koliken, Vergiftungen und zum Tod führen. Im Sommer ist es auch gar nicht nötig, die Tiere zu füttern, sie finden von alleine ihre Nahrung. Nur im Winter kann es sinnvoll sein, die Tiere mit Körnerfutter wie Weizen, Gerste und Mais zu versorgen.

Ein Fütterungsverbot ist jedoch nicht nur aus Gründen des Tierschutzes geboten, sondern auch aus Sicherheitsgründen. Die Schwäne belagern mittlerweile Weg und Spielplatz, koten dort alles zu und attackieren Kleinkinder, wenn sie etwas zu essen in der Hand haben.

Mainz-Kostheim, 16. Juni 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –