Wartehäuschen an der Bushaltestelle Linzer Straße

Antrag Nr. 25/2020 zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Kostheim am 23. September 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird aufgefordert, an der Bushaltestelle Linzer Straße, in Fahrtrichtung Mainz, ein Wartehäuschen aufzustellen. Um einen Umstieg vom Rad in den Bus zu erleichtern, ist die Haltestelle, analog zur Fahrtrichtung Hochheim, mit Fahrradständern auszustatten.

Begründung:
Durch die Geschäftsaufgabe und den Abriss des Fahrradhändlers „Rosskopp“ in der Hochheimer Str. 41, besteht für Fahrgäste an der Haltestelle Linzer Straße, die mit der Linie 68 in die Mainzer Innenstadt (oder aber auch zum Bahnhof Kastel) fahren wollen, keine Möglichkeit zum Schutz vor Wind und Wetter.

„Wartehäuschen an der Bushaltestelle Linzer Straße“ weiterlesen

Fahrkartenautomaten in Mainz-Kostheim

Antrag Nr. 19/2020 zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Kostheim am 23. September 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, dafür zu sorgen, dass ein weiterer Fahrkartenautomat im Kostheimer Ortskern aufgestellt wird. Dafür eignen sich beide Haltestellen in der Luisenstraße.

Weiterhin besteht für die Bewohner in der Siedlung keine Möglichkeit, ortsnah Busfahrkarten zu kaufen. Der Ortsbeirat bittet deshalb darum, auch einen Fahrkartenautomaten an der Haltestelle Hallgarter Straße oder Hochheimer Straße zu errichten.

„Fahrkartenautomaten in Mainz-Kostheim“ weiterlesen

Verhindern von Falschparkern an der Einmündung Wallufer Straße in die Hochheimer Straße

Antrag Nr. 14/2020 zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Kostheim am 26. August 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, dafür zu sorgen, dass im Einmündungsbereich der Wallufer Straße in die Hochheimer Straße (siehe Abbildung 1) der Fahrradweg nicht zugeparkt wird. Dies ist sowohl für Radfahrer auf der Hochheimer Straße gefährlich, als auch für Verkehrsteilnehmer, die aus der Wallufer Straße kommen und aufgrund Behinderung der Sichtwege, nicht ungefährdet in die Hochheimer Straße einbiegen können.

Der Ortsbeirat hält entweder eine Schraffierung des Bereichs zwischen Fahrradweg und Gehweg in dem Bereich, der nicht mehr beparkt werden kann, für sinnvoll oder die Installation eines Wiesbadener Schutzbords (analog z.B. in der Schwalbacher Straße) für den fraglichen Bereich. Bis zur Umsetzung der Maßnahme wünscht sich der Ortsbeirat zudem eine stärkere Bestreifung durch die kommunale Verkehrsaufsicht.

Abbildung 1: Einmündung Wallufer Straße in Hochheimer Straße. Quelle: OpenStreetmap.

PKW_Hochheimer_Str_Wallufer_Str_auf_Radweg
Abbildung 2: Fahrzeug, das zu mehr als der Hälfte auf dem Fahrradweg steht.

Begründung:
Trotz erhöhter Strafandrohung in der aktuellen StVO wird der Fahrradweg in der Hochheimer Straße häufig zugeparkt. Besonders deutlich ist dies kurz vor der Einmündung der Wallufer Straße (siehe Abbildung 2)

Dies liegt auch daran, dass der Kontrolldruck an dieser Stelle sehr niedrig ist und das Parken an dieser Stelle auch anderweitig nicht unattraktiv gemacht wird. Da der Ortsbeirat hier Gefahren sieht für Fahrradfahrer und Verkehrsteilnehmer, die aus der Wallufer Straße kommen, wird um Veränderungen gebeten.

Mainz-Kostheim, 16. August 2020
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Verbesserung der Durchlässigkeit für Fußgänger im Bereich Klagenfurter Str./Kostheimer Landstraße

Antrag Nr. 4/2020 zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Kostheim am Montag, 2. März 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Ortsbeirat Mainz-Kostheim bittet den Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, die Durchlässigkeit zwischen Kostheimer Landstraße und Klagenfurter Straße insbesondere für Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Passanten mit Kinderwagen, Handkarren oder Rollatoren sowie Radfahrer (z.B. Kinder bis 10 Jahren) durch eine bauliche Umgestaltung zu verbessern (siehe Abbildung 1 und 2).

Abbildung 1: Kartenausschnitt mit Markierung des entsprechenden Bereichs. © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA
Abbildung 2: Blick aus der Klagenfurter Str. in Richtung Kostheimer Landstraße

Weiterhin besteht der kürzeste Weg zur Bushaltestelle Klagenfurter Str. derzeit aus einem unschönen und nur bedingt zweckmäßigen Trampelpfad (siehe Abbildung 3). Die Bushaltestelle soll durch eine breite Treppe mit Geländer erschlossen werden, die den bisherigen Trampelpfad ersetzt.

Abbildung 3: Trampelpfad vom Wendehammer zur Bushaltestelle Klagenfurter Straße.

Der Ortsbeirat regt an, die bestehende Rampe von Klagenfurter Straße zur Kostheimer Landstraße zu verbreitern und den Bordstein zum Wendehammer an dieser Stelle zu entfernen (barrierefreier Übergang, siehe Abbildung 4).

Abbildung 4: Engstelle auf dem Gehweg aufgrund eines Verteilerkastens

Begründung:
Viele Menschen aus der Gartenstadt nutzen den Weg von Klagenfurter Straße zur Kostheimer Landstraße, um zu Fuß zur Bushaltestelle, zu Supermärkten oder nach Alt-Kostheim bzw. Mainz-Kastel zu gelangen. Der Gehweg weist aufgrund eines Verteilerkastens an seiner schmalsten Stelle aber gerade einmal eine Breite von etwa 1,0 m auf (siehe Abbildung 4). Obwohl kein gesetzliches Mindestmaß festgelegt ist, empfiehlt die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)[1] eine Mindestbreite für Gehwege von 2,5 m für zwei sich begegnende Fußgänger.[2]

Diese Regelbreite übernimmt die LH Wiesbaden ebenfalls in ihrem Verkehrsentwicklungsplan (VEP 2030).[3] Die in Abbildung 4 gezeigte Engstelle unterschreitet außerdem die im VEP der LH Wiesbaden angegebene Mindestgehwegbreite für Rollstuhlfahrer von 1,5 m (bzw. 1,8 m inklusive Sicherheitsabstand).[3]

Auch die Erreichbarkeit des neu gestalteten Spielplatzes in der Klagenfurter Straße – z.B. mit einem Kinderwagen von der Kostheimer Landstraße her kommend – könnte durch die bauliche Veränderung verbessert werden.

Die benannte Wegstrecke wird außerdem durch den Bau des neuen Bürgerhauses, der Umsiedelung der Supermärkte an den Gückelsberg und die anvisierte Nutzung des derzeitigen Gebäudes der Albert-Schweitzer-Schule als zukünftige Grundschule weiter an Bedeutung für den Fußgängerverkehr gewinnen

Mainz-Kostheim, 9. Februar 2020
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –


[1]Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. (Köln) – ein gemeinnütziger technisch-wissenschaftlicher Verein, in dem etwa 2100 Verkehrsfachleute aktiv sind.

[2] https://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/58074/ [Forschungsinformationssystem Mobilität und Verkehr. Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), abgerufen am 04.02.2020]

[3] https://www.wiesbaden.de/medien-zentral/dok/leben/verkehr/VEP-Bestandsanalyse_2-2_Fussverkehr.pdf (Seite 26-27, abgerufen am 04.02.2020)

Fahrradständer am Wiener Platz

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, auf der Südseite des Wiener Platzes (im Bereich der Innsbrucker Straße) eine neue Fahrradabstellanlage zu errichten.

Kartenausschnitt: geeignete Stadtorte für neue Fahrradständer am Wiener Platz. Quelle: LH Wiesbaden, OpenStreetmaps.org

Dies sollte auf der bestehenden Grünfläche auf einer der beiden südlichen Ecken des Wiener Platzes erfolgen (siehe beigefügter Kartenausschnitt). Die neuen Fahrradständer sollten – wenn möglich – als Anlehnbügel ausgeführt werden und Platz für mindestens drei Räder bieten.

Am Wiener Platz ist bereits ein Fahrradständer (Nordseite – in der Nähe des Brunnens) vorhanden. Diese Abstellmöglichkeit richtet sich mehrheitlich an die Laufkundschaft der Geschäfte am Wiener Platz 1-15. Die neu zu errichtende Anlage bietet im Gegensatz hierzu den Anwohnern aus der Innsbrucker Str. 22-28 und der Linzer Str. 15-19 die Möglichkeit ihr Fahrrad bequem und sicher abzustellen. Für sie besteht ansonsten keine adäquate Abstellgelegenheit für Fahrräder vor der Haustür.


Begründung:
Auf den Gehwegen rund um den Wiener Platz, insbesondere vor den Häusern Innsbrucker Str. 22-28 sowie Linzer Str. 15-19 werden von Bewohnern und Besuchern des Öfteren Fahrräder auf dem Gehweg abgestellt (und z.B. an einer Laterne angeschlossen). In diesem Fall ist es insbesondere für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen aufgrund des recht schmalen Gehwegs kaum mehr möglich, diesen zu passieren.

Mainz-Kostheim, 21. Oktober 2018
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Parkplatzmarkierungen in der Kostheimer Siedlung

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, in der Siedlung sämtliche bestehenden Längsparker-Parkplätze mittels Einzel-Markierungen zu kennzeichnen soweit noch nicht geschehen.


Begründung:
Wie in vielen Wohngebieten Wiesbadens herrscht in der Siedlung regelmäßig Parkplatzknappheit. Neben weiteren flankierenden Möglichkeiten – wie Verbesserung des ÖPNV, Ausbau von Carsharing-Angeboten oder Stärkung des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel – ist die effiziente Ausnutzung des Parkraums ein Mittel, zumindest geringfügige Verbesserungen zu schaffen.

Aktuell wird häufig so geparkt, dass zwischen zwei Fahrzeugen Lücken bleiben, die deutlich größer sind als notwendig, aber zu klein, um sie als Parkraum nutzen zu können. Der zur Verfügung stehende Platz wird damit nicht optimal ausgenutzt. Wir versprechen uns eine Besserung durch die gesonderte Kennzeichnung von Einzelparkplätzen, wobei erklärtes Ziel ist, dass mehr Fahrzeuge auf dem selben Raum Platz finden.

Als positiven Nebeneffekt erwarten wir uns ebenfalls eine Verringerung der Falschparker, insbesondere an den Einmündungen zur Hochheimer Straße. Diese Falschparker stellen für aus der Siedlung ausfahrende Fahrzeuge regelmäßig Sichthindernisse dar.

Mainz-Kostheim, 24. Februar 2017
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freigabe der Einbahnstraße Linzer Straße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Linzer Straße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr
freigabe-radverkehr-linzer-strasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Linzer Straße bietet viele Möglichkeiten Begegnungsverkehr auszuweichen aufgrund ihrer baulichen Eigenschaften. Parken ist abwechselnd auf beiden Seiten ermöglicht und aufgrund der nahen Kindertagesstätte / Kindergarten finden sich auch diverse „Gehsteignasen“.

Durch den möglichen Gegenverkehr durch Fahrräder müssen Autofahrer hier vorsichtiger, d.h. langsamer fahren, was angesichts der Kita ebenfalls einen wünschenswerten Effekt darstellen würde.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freigabe der Einbahnstraße Rüsselsheimer Straße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Rüsselsheimer Straße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr
freigabe-radverkehr-ruesselsheimer-strasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Rüsselsheimer Straße stellt eine äußerst wenig befahrene Anwohnerstraße dar. Aufgrund der sehr geringen Breite können Kraftfahrzeuge bereits jetzt nur niedrige Geschwindigkeiten fahren. Das Sichtfeld ist von beiden Seiten her sehr gut und reicht nahezu überall bis zur Kreuzung mit der Wallufer Straße (welche zugleich den zentralen Ausweichpunkt der Straße bei Begegnungsverkehr darstellen würde, sofern der Fahrradfahrer im Falle einer Begegnung nicht absteigt und den Fußgängerweg benutzt).

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freigabe der Einbahnstraße Bischofsheimer Straße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Bischofsheimer Straße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr
freigabe-radverkehr-bischofsheimer-strasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Ei:nbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Bischofsheimer Straße ist baulich identisch zur Flörsheimer Straße, die sich östlich anschließt. Anders als die Bischofsheimer Straße ist die Flörsheimer Straße für Fahrräder geöffnet. Sie besitzt ebenso keine geringere Breite wie etwa die Schiersteiner Straße, welche vom Verkehrsaufkommen vergleichbar sein dürfte, jedoch ebenfalls für den Fahrradverkehr geöffnet wurde.

Fahrradfahrer besitzen die Möglichkeit, Begegnungsverkehr z.B. hinter parkenden Autos auszuweichen. Die Breite der Fahrbahn erlaubt bei niedrigen Geschwindigkeiten auch das Passieren eines Fahrrads an einem Auto.

Durch die Freigabe der Bischofsheimer Straße ergäbe sich für Fahrradfahrer eine direkte West-Ost-Achse durch die Siedlung. Durch den möglichen Gegenverkehr durch Fahrräder müssen Autofahrer hier vorsichtiger, d.h. langsamer fahren, was angesichts der direkt angrenzenden Brüder-Grimm-Schule ebenfalls einen wünschenswerten Effekt darstellen würde.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Gartenstadt (Kostheimer Siedlung) Nachverdichtung

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Nachverdichtungspläne in der Gartenstadt (Kostheimer Siedlung) mit allen Möglichkeiten öffentlich vorzustellen.


Begründung: gegebenenfalls mündlich

Frank Porten, Fraktionssprecher