Verwendung heller Oberflächen bei der Neuerrichtung von Straßen im Linde-Viertel

Antrag Nr. 31/2020 zur Ortsbeiratssitzung am 4. November 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, bei der Errichtung der Straßen im Linde-Quartier dafür zu sorgen, dass die Straßen eine möglichst helle Oberfläche besitzen.

Aus Sicht des Ortsbeirats kommt dafür eine halbstarre Deckschicht aus Beton über dem eigentlichen Asphalt in Frage oder eine helle Pflasterung. Für die am stärksten beanspruchte zentrale Erschließungsstraße sollte in jedem Fall die halbstarre Deckschicht aus Beton als Lösung gewählt werden.

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Bürgerinformationen zur Müllentsorgung an Altglas-Containern

Antrag Nr. 30/2020 zur Ortsbeiratssitzung am 4. November 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, sich mit den städtischen Entsorgungsbetrieben in Verbindung zu setzen und zu veranlassen, dass an Altglas-Container-Standorten in Kostheim Informationen zur Abfallentsorgung angebracht werden.

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AUF AKK zum Bürgerentscheid Citybahn

Wichtiger Beitrag zur Verkehrswende und zum Klimaschutz – Teilnehmen und dafür stimmen!

Der Arbeitskreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, am 1. November 2020 am Bürgerentscheid zur Citybahn teilzunehmen: „Ein Bürgerentscheid ist eine wichtige Ergänzung zur parlamentarischen Demokratie. Die Möglichkeit, direkt in Sachfragen mitzuentscheiden, sollte deshalb unbedingt genutzt werden,“ erklärte AUF-Sprecher Frank Porten für die unabhängige Wählervereinigung.

Der AUF ruft dazu auf, für die Einführung der Citybahn zu stimmen: „Die Citybahn ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende und zum Klimaschutz.“ Der öffentliche Personennahverkehr werde mit einer Straßenbahn, die auch die Nachbargemeinden anfährt, viel leistungsfähiger und damit auch attraktiver.“ Mit zusätzlichen Bussen sei dieses Ziel nicht zu erreichen. „In allen Städten, in denen Straßenbahnen Buslinien ersetzt haben, stieg das Fahrgastaufkommen deutlich an.“ Porten verweist auch auf Mainz: Dort habe man mit Straßenbahnen schon immer gute Erfahrungen gemacht. „Und auch die Mainzelbahn ist ein Erfolg, gleich im ersten Jahr übertrafen die Fahrgastzahlen alle Prognosen.“

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Ortsbeirat Kostheim verweigert Diskussion zu den Folgen des Baugebiets Ostfeld/Kalkofen für den Stadtteil Kostheim

„Ein Kasteler Thema“

Stellungnahme der AUF-Fraktion Kostheim, 27. August 2020

Als eine politische Bankrotterklärung wertet AUF-Fraktionssprecherin Marion Mück-Raab die gestrige Entscheidung des Kostheimer Ortsbeirates, einen Antrag ihrer Fraktion zum Baugebiet Ostfeld/Kalkofen nicht zu behandeln.

In dem Antrag fordert der AUF die Stadt Wiesbaden auf, den Kostheimer Ortsbeirat – genauso wie die Ortsbeiräte Kastel, Amöneburg, Erbenheim und Biebrich – in die Planungen miteinzubeziehen. Begründet wird das mit der drohenden Verschärfung der Hitzebelastung für Kostheim und der zunehmenden Verkehrsbelastung.

Dem Geschäftsordnungsantrag der SPD, den Antrag von der Tagesordnung zu nehmen, folgten alle anderen Fraktionen im Ortsbeirat. „Es ist ein Kasteler Thema“, so Walter Losem (SPD) wortwörtlich. Dass die Zerstörung eines Quellgebietes für Kaltluft, keine sechs Kilometer von Kostheim entfernt, die Kostheimer Nächte in Zukunft noch heißer werden lässt, bestritt er kurz – verweigerte aber die Diskussion zu diesem Thema.

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Folgen des Baugebiets Ostfeld/Kalkofen für Mainz-Kostheim

Antrag Nr. 12/2020 zur Sitzung des Ortsbeirats Mainz-Kostheim am 26. August 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird dringend gebeten, den Ortsbeirat Kostheim umgehend bei den Planungen zum Baugebiet Ostfeld/Kalkofen miteinzubeziehen.


Begründung:
Eine Beteiligung des Ortsbeirats Kostheim hat bisher nicht stattgefunden. Zu einer entsprechenden Veranstaltung („Politik-Forum Ortsbeiräte“ am 10.04.2018)[1] waren lediglich die Ortsbeiräte Kastel, Amöneburg, Erbenheim und Biebrich geladen.

Der Bau von Wohnungen für 8.000 bis 12.000 Menschen[2] auf 30 – 35 ha und die Flächenversiegelung von weiteren 50 ha für Industrie und Gewerbe[3] (entspricht ca. 4.500 Arbeitsplätzen)[4] hat aber gravierende Auswirkungen auch auf den Stadtteil Mainz-Kostheim.

Klimatische Folgen

Die KLIMPRAX Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD)[5] legt detailliert und wissenschaftlich fundiert dar, wie sich die Temperaturen in der Region Mainz-Wiesbaden aufgrund des Klimawandels verändern werden – und das bei einer denkbar ungünstigen Ausgangslage:

„Wie der (…) Vergleich zeigt, liegen Wiesbaden und Mainz in einer Region Deutschlands, in der auch ohne Klimawandel (…) bereits heute eine vergleichsweise hohe sommerliche Wärmebelastung vorkommt“ [6]

Im Referenzzeitraum der Studie von 1971 bis 2000 gab es auf dem Großteil des bebauten Gebiets von Kostheim laut den DWD-Modellrechnungen[7] eine mittlere jährliche Anzahl von

  • 45 bis 60 Sommertagen (Tageshöchsttemperatur größer als 25°C)[8], von
  • 12 bis 20 heißen Tagen (Tageshöchsttemperatur größer als 30°C)[8] und
  • 5 bis 11 Tropennächte (Tagestiefsttemperatur nicht unter 20°C)[8].

Für die Zukunft gehen die Modellrechnungen des DWD von einer erheblichen Temperaturzunahme aus:

„Für den Zeitraum 2031-2060 gegenüber 1971-2000 erhält man für die ausgewählte Region Temperaturzunahmen zwischen 0,92 K und 2,70 K.
75 % der Simulationen kommen auf eine Zunahme von 1,21 K oder mehr (25. Perzentil) aber weniger als 25 % (75. Perzentil) auf über 1,88 K.“ [9]

Umgangssprachlich formuliert: 75% der vom DWD verwendeten Klimaprojektionen für die Region Wiesbaden/Mainz sagen für den Zeitraum 2031-2061 eine Zunahme von mindestens 1,2°C voraus. 25 % der Modelle gehen davon aus, dass es zu einer Temperatursteigerung von mehr als 1,8°C kommt. In Kostheim wird es also deutlich wärmer.

Das zeigt sich auch in einer drastischen Zunahme der Sommertage, der heißen Nächte und der Tropennächte. Diese Informationen – auf Kostheim bezogen – kann anhand des digitalen Landschaftsplans der LH Wiesbaden[10] leicht und sehr detailliert nachvollzogen werden und wird in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Eine bebilderte Gegenüberstellung für Kostheim von 1971-2000 zu 2031-2060 befindet sich im Anhang dieses Antrags.

Prognostizierte Werte für den bebauten Teil Mainz-Kostheim anhand des digitalen Landschaftsplans (Umweltamt Wi)Referenz
1971-2000
[8]
Simulierte Zunahme[8] von 1971-2000 auf 2031-2060 75. Perzentil
Sommertage (Tageshöchsttemperatur  ≥ 25°C)45-60 TageZunahme um ca. 25 Tage auf 70-85 Tage
heiße Tage (Tageshöchsttemperatur ≥ 30°C)12-20 TageZunahme um ca. 12-16 Tage auf 24-36 Tage
Tropennächte (Tagestiefsttemperatur ≥ 20°C)5-11 TageZunahme um ca. 16-23 Tage auf 21-30 Tage

In Kostheim wird es nicht nur deutlich wärmer, sondern es wird wesentlich mehr Tage geben, an denen temperaturmäßig die 25°-Marke oder sogar die 30°-Marke geknackt werden wird. Außerdem besagen die DWD-Berechnungen, dass auch die Kostheimer Sommernächte immer wärmer werden. Es ist mit mindestens einer Verdreifachung der Tropennächte zu rechnen.

In der KLIMPRAX-Studie wird das Kasteler Ostfeld als eines von zwei großen Wiesbadener Quellgebieten für Kaltluft[11] benannt. Diese auf dem Kasteler Ostfeld entstandene Kaltluft strömt – gemäß der DWD-Modellrechnungen – im Zeitraum von 0 bis 2 Uhr nachts direkt nach Kostheim:[12]

„Die Luft aus den Ostfeldern von Kastel (W1) teilt sich zunächst noch in einen westlichen und einen östlichen Zweig (Abbildung 8-4, links oben).“[13]

Dieser „östliche“ Kaltluftstrom versorgt Kostheim mit dringend benötigter Abkühlung und trägt somit erheblich zur Senkung der nächtlichen Temperaturen bei.

Mit einer Versiegelung von Flächen durch eine hohe Bebauung ist die Funktion des Ostfelds als Kaltluftentstehungsgebiet nicht mehr gegeben. Dies führt zu einer unmittelbaren Verschärfung der Hitzebelastung für die Kostheimerinnen und Kostheimer.

Verkehrsbelastung von Kostheim

Nicht nur die klimatischen Folgen sind für den Stadtteil verheerend, auch die Verkehrsbelastung wird zunehmen.

Die SEG gibt in ihrem Gutachten (Annahme dort: 10.000 Einwohner und 5.000 Arbeitsplätze) ein zusätzliches KFZ-Aufkommen von ca. 19.000 Fahrzeugen pro Tag an.[14]

Kostheim wird hiervon als direkter Nachbar Kastels besonders betroffen sein. Es muss mit einer Zunahme des Verkehrs auf den bereits vielbefahrenen Kostheimer Hauptverkehrsstraßen, insbesondere der Uthmannstraße, aber auch der Hochheimer Str. (Ausweichstrecke im Falle einer Sperrung der Boelckestraße sowie als Autobahnzubringer zu A671) gerechnet werden.

Allein diese – bisher bekannten – Folgen für Kostheim beeinträchtigen die Wohn- und Lebensqualität in einem Ausmaß, das eine umgehende Miteinbeziehung des Ortsbeirates Kostheim in die weiteren Beratungen und Planungen erforderlich macht.

Mainz-Kostheim, 16. August 2020
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –


Sie sind auf der Suche nach den Abbildungen? Hier die wichtigsten Grundlagen als .pdf zum Herunterladen: Kartenausschnitte sowie die Kaltluftströme („Vorwärtstrajektorien“) vom Ostfeld nach Kostheim.

Weiterlesen: Quellenangaben

GWW Bauprojekt Reihenhäuser In der Witz – Beschluss Klimanotstand umsetzen!

Antrag Nr. 20.19 zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 17. September 2019, TOP 5. und 6

GWW Bauprojekt Reihenhäuser In der Witz – Beschluss Klimanotstand umsetzen!

Der Ortsbeirat wolle beschließen:

  • 1. Der Magistrat möge beim Bauvorhaben Reihenhäuser „In der Witz 3 a-f“ der stadteigenen GWW im Ortsbezirk Mainz-Kastel gemäß dem von der Stadtverordnetenversammlung am 27. Juni 2019 gefassten Beschluss zum Klimanotstand das Vorhaben hinsichtlich seiner Klimafolgen bewerten und mit Blick auf seinen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele beurteilen sowie ggf. Kompensationsmöglichkeiten prüfen bzw. klimafreundlichere Alternativen entwickeln.
  • 2. Der Magistrat möge dafür Sorge tragen, dass vor Abschluss dieser Prüfung nicht mit Baumaßnahmen begonnen wird.

Moratorium für Ostfeld-Planungen beschließen! – Alle Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange wie zugesagt veröffentlichen!

Antrag Nr. 18.19 zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 20. August 2019

Moratorium für Ostfeld-Planungen beschließen! – Alle Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange wie zugesagt veröffentlichen!

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat möge für weitere Planungen zum „Projekt Ostfeld“ ein Moratorium beschließen, d. h. weitere Planungen aussetzen, solange nicht folgende, wesentliche Fragen geklärt sind. Zu diesen Fragen vorliegende Antworten mögen dem Ortsbeirat Mainz-Kastel umgehend zugeleitet werden, sobald sie vorliegen:

  • 1) Wie ist das geplante „Projekt Ostfeld“ auf dem Hintergrund des erklärten Klimanotstands zu beurteilen? Welche Konsequenzen hätte die Verwirklichung des Projekts für die Erzeugung klimaschädlicher Treibhausgase? Welche Konsequenzen hätte die Verwirklichung des Projekts auf die für die Zukunft in den Sommermonaten zu erwartende zunehmende Aufheizung benachbarter Wohn- und Gewerbegebiete? Können drohende negative Konsequenzen ausgeschlossen werden?
  • 2) Welche Auswirkungen hat der rechtlich zugesicherte Flugbetrieb der Airbase Erbenheim des europäischen Hauptquartiers der US-Armee auf eine mögliche Bebauung im vorgesehenen Planungsbereich hinsichtlich Bebauungsbeschränkungen, Lärmbelastungen und Gefährdungen durch Absturzrisiken und andere Risiken des Flugbetriebs? Wie bewertet der Magistrat diesbezüglich die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und die dazu gemachten Ausführungen der SEG in ihrem „Abschlussbericht“?
  • 3) Wann werden die nach Aussage der SEG im Abschlussbericht vorhandenen 73 abgegebenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange dem Ortsbeirat übermittelt bzw. veröffentlicht, wie dies im Frühjahr 2018 vom Projektleiter dem Ortsbeirat gegenüber für Oktober/November 2018 und seitens des Magistrats durch den Oberbürgermeister den Stadtverordneten gegenüber im Juni 2019 für „den nächsten Sitzungszug“ zugesagt wurde?
  • 4) Wann werden voraussichtlich die bereits beauftragten weiteren Gutachten wie die Machbarkeitsstudie zum ÖPNV vorliegen?
  • 5) Welche weiteren Gutachten werden für eine Verwirklichung des „Projekts Ostfeld“ für erforderlich gehalten? Mit welchen Kosten ist hierfür zu rechnen?

AUF AKK zum Ostfeld: „Fahrlässiger Umgang mit einem wertvollen Gebiet“

Besorgt reagiert der Arbeitskreis Umwelt und Frieden AKK auf das Klimagutachten, das Fachleute zum geplanten Entwicklungsgebiet Ostfeld vorgelegt haben. Die Experten warnen davor, bei einem Projekt dieser Größenordnung den Klimawandel auszublenden. Sie empfehlen eine geringe Bebauung, um die Folgen auf das lokale Klima zu dämpfen.

„Diese Empfehlungen sind leider sehr vage“, kommentiert der AUF AKK die gutachterlichen Empfehlungen. Nach den Informationen, die dem AUF vorliegen, beschränkt sich das Gutachten auf nur allgemeine Aussagen zum Klimawandel, konkrete Angaben zu der zu erwartenden Hitzebelastung fehlten völlig. Eine ernsthafte Auseinandersetzung, wie sich das Klima durch die Bebauung verändern werde, hält der AUF aber für notwendig:

„Der letzte Sommer mit seinen tropischen Temperaturen hat gezeigt, wie belastend sich extreme Hitze auf die Bevölkerung auswirkt. Die hohen Temperaturen tags wie nachts sind nicht nur für alte und kranke Menschen gefährlich, sie haben auch zu Ernteausfällen und Waldbränden geführt.“

Der AUF hält eine Gesamtbetrachtung der klimaökologischen Folgen mit anderen Bauprojekten in der Umgebung für nötig, auch die Frage, welche Flächen konkret freigehalten werden müssen, müsse beantwortet werden. Genauso seien die Folgen für die Mainzer Stadtteile zu klären. „Der Umgang mit diesem leistungsstarken klimaaktiven Raum kann nur als fahrlässig bezeichnet werden.“

Das Projekt Ostfeld bringe nur Nachteile, nicht nur für die Natur, das Klima und die gesamte Region. „Nicht einmal die Wohnungsnot wird gelindert, im Gegenteil: Sie wird sich verschärfen.“ Es sei unbestritten, dass mit den fast 8000 Arbeitsplätzen, die dort entstehen sollen, ein Bedarf an Wohnungen in gleicher Größenordnung ausgelöst werde.  Der AUF fordert die Stadt auf, alle offenen Fragen zu klären, und ernsthaft zu prüfen, welche Alternativen es zur Bebauung dieses klimasensiblen Gebietes gibt.

Umgang der GWW mit Nutzung von Solarenergie in Mainz-Kostheim

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshaupt Wiesbaden wird um Auskunft gebeten, inwieweit seitens der GWW Pläne bestehen, die Nutzung von Solarenergie durch Photovoltaik oder Geothermie an geigneten Standorten in Mainz-Kostheim auszubauen, ähnlich wie dies bereits in der Uthmannstraße umgesetzt ist.


Begründung:
Laut Solarkataster des Landes Hessen finden sich in Mainz-Kostheim viele Dachflächen, die eine hohe Solareignung aufweisen. Einige der größeren gut geeigneten Dächer sind in Besitz der GWW, z.B. entlang der Hochheimer Straße (zwischen Innsbrucker und Wallufer Straße), in der Bischofsheimer Straße und in Teilen in der Innsbrucker und Passauer Straße.

Angesichts der weiter sinkenden Kosten zur Nutzung von Solarenergie sollte die GWW hier eine Vorbildfunktion übernehmen und Solarenergie auf den dafür geeigneten Dachflächen verwenden.

Mainz-Kostheim, 25. Februar 2018
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Information von Hauseigentümern mit besonders gut für Solarenergie geeigneten Dachflächen in Mainz-Kostheim

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshaupt Wiesbaden wird gebeten, im Rahmen der bereits laufenden Aktion „Mein Haus kann’s“ (Förderprogramm Solarstrom auf wiesbaden.de), Hauseigentümer von Gebäuden in Mainz-Kostheim, deren Hausdächer die höchste Eignung für die Nutzung von Solarenergie besitzen, anzuschreiben.

Dieses Anschreiben sollte auf die außergewöhnlich gute Eignung hinweisen, auf die relativ kurzfristige Amortisierung der Investitionskosten sowie auf bestehende Förderprogramme von Stadt, Land und Bund.

Der Ortsbeirat Mainz-Kostheim empfiehlt, 10 % der Kostheimer Hauseigentümer anzuschreiben. Sinnvollerweise sollten diejenigen angeschrieben werden, deren Gebäude am besten geeignet sind.


Begründung:
Laut Solarkataster des Landes Hessen finden sich in Mainz-Kostheim viele Dachflächen, die eine hohe Solareignung aufweisen, dennoch haben nur sehr vereinzelt Privatpersonen Solarzellen auf ihren Dächern angebracht. Die Aktion „Mein Haus kann’s“ ist vorbildlich, dürfte aber bei weitem nicht alle diejenigen erreichen, deren Häuser die höchste Eignung aufweisen.

Eine gezielte Information dieser Personen könnte dazu führen, dass ein signifikanter Anteil sich mit der Thematik intensiver beschäftigt und Investitionen in erneuerbare Energien tätigt. Auch in Hinblick auf das 20-20-20-Ziel der Landeshauptstadt Wiesbaden (20% Energieeinsparung gegenüber 1990 und 20% Erzeugung des Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien bis 2020) ist dies eine wünschenswerte Maßnahme.

Mainz-Kostheim, 25. Februar 2018
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –