Freier Eintritt ins Schwimmbad für Kinder und Jugendliche

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten zu prüfen, ob es machbar ist (analog zu den Regelungen, die die Stadt Frankfurt am Main eingeführt hat), Kindern und Jugendlichen bis zum 14. Lebensjahr kostenlosen Eintritt in die städtischen Schwimmbäder zu gewähren und dem Ortsbeirat Kostheim die Ergebnisse seiner Prüfung mitzuteilen.


Begründung:
Der kostenfreie Eintritt für Kinder und Jugendliche ist unter Fachleuten schon lange im Gespräch. Mit dieser Maßnahme soll die Schwimmfähigkeit der Kinder gefördert werden. Untersuchungen zufolge können immer weniger Kinder sicher schwimmen, viele köpnnen es gar nicht. Weitere Studien belegen auch, dass sich Kinder heute zu wenig bewegen.

Neben dem gesundheitlichen Aspekt wird von Experten aber auch auf den sozialen und finanziellen Aspekt einer solchen Maßnahme verwiesen. Gerade für Familien mit geringeren finanziellen Möglichkeiten wäre der kostenlose Eintritt für Kinder ein Anreiz, Freizeit im Schwimmbad verbringen.

Ein weiterer Effekt könnte sein, dass Einnahmen steigen, wenn (zahlende) Erwachsene ihre Kinder ins Schwimmbad begleiten.

Mainz-Kostheim, 3. März 2019
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Instandsetzung des Sprungbrettes des 3-Meter-Turms im Hallenbad Mainz-Kostheim

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass das defekte Sprungbrett des 3-Meter Turms im Hallenbad Mainz-Kostheim zeitnah in Stand gesetzt wird.


Begründung:
Der 3-Meter Turm ist, nach den Informationen, die dem Ortsbeirat vorliegen, bereits seit mehr als einem Monat nicht mehr benutzbar. Das beeinträchtigt insbesondere das Schulschwimmen und die DLRG-Schwimmkurse. Ohne einen 3-Meter Turm ist beispielsweise die Abnahme bestimmter Jugendschwimmabzeichen nicht möglich

Mainz-Kostheim, 31. Oktober 2018
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Nutzung des Kostheimer Hallenbades durch die Wilhelm-Leuschner-Schule

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird um Auskunft gebeten, warum es nicht möglich ist, der Wilhelm-Leuschner-Schule eine stärkere Nutzung des Hallenbades während der normalen Unterrichtszeiten zu ermöglichen.


Begründung:
Nach den Informationen, die dem Ortsbeirat vorliegen, kann die Wilhelm-Leuschner-Schule bisher nur an Montagnachmittagen das Kostheimer Hallenbad nutzen. Zwar besteht derzeit das Angebot, auch noch am Freitagnachmittag das Hallenbad zu belegen, die Schule wünscht sich aber günstigere Nutzungen, vor allem an Vormittagen.

Vor dem Hintergrund, dass die Schule sich gerade im sportlichen Bereich profilieren will, wäre eine stärkere Belegung des Schwimmbades durch die Schule wünschenswert.

Mainz-Kostheim, 25. Februar 2018
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Bäderkonzept für Wiesbaden

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, im Ortsbeirat Mainz-Kostheim über das Bäderkonzept Wiesbaden zu berichten und dabei die Folgen für die Kostheimer Schwimmbäder (Freibad Maaraue und Kostheimer Hallenbad) darzustellen.


Begründung: mündlich

Mainz-Kostheim, 2. November 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Bodenmarkierungen der Behindertenparkplätze am Hallenbad

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Bodenmarkierungen der beiden Behindertenparkplätze vor dem Hallenbad Kostheim wieder instandzusetzen.


Begründung:
Die Markierungen, die darauf hinweisen, dass es sich hier um Behindertenparkplätze handelt, sind nicht mehr erkennbar.

Mainz-Kostheim, 2. November 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freies WLAN in Kostheim

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, dafür zu sorgen, dass in allen öffentlichen Gebäuden in Mainz-Kostheim (Ortsverwaltung, Hallenbad, Freibad Maaraue, Bürgerhaus, Heimatmuseum, Weinprobierstand) freies WLAN verfügbar ist.

Als Lösung zur Umsetzung wird durch den Ortsbeirat eine Kooperation mit der Initiative Freifunk Wiesbaden vorgeschlagen.


Begründung:
Zugang zum Internet, wie dies beispielsweise durch WLAN möglich ist, ist in unserer heutigen Zeit kaum mehr wegzudenken. Öffentliche, freie Verfügbarkeit führt dazu, Mainz-Kostheim zu einem technologisch fortschrittlichen und sozial inklusiven Stadtteil zu machen. Auch für Touristen oder generell Personen, die unterwegs sind, bietet sich damit eine praktische Möglichkeit, auf die Möglichkeiten und das Wissen des Internets zuzugreifen.

Auch im benachbarten Rheinland-Pfalz wird es laut dortigem Koalitionsvertrag demnächst freies WLAN in sämtlichen Gebäuden der öffentlichen Hand geben. Freies WLAN über die Freifunk-Initiative hat in Wiesbaden bereits vielen Geflüchteten ermöglicht, mit ihren zurückgebliebenen Familienmitgliedern und Freunden in Kontakt zu bleiben. Darüber hinaus hat es auch in AKK bereits eine nennenswerte Verbreitung. So bieten dies beispielsweise die Eisdiele in der Hauptstraße, die Rheinschanze auf der Maaraue, das Offene Wohnzimmer in der Winterstraße, das Brauhaus Castel sowie einige Bürger privat an. Mit Umsetzung dieses Antrags ergäbe sich in Alt-Kostheim ein großes zusammenhängendes Gebiet mit freier Internet-Abdeckung.

Die Initiative Freifunk Wiesbaden hat sich bereit erklärt, gerne unverbindlich die infrage kommenden Gebäude kostenlos zu begehen, um einen Kostenvoranschlag zu entwerfen.

Mainz-Kostheim, 16. Juni 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –