Wartehäuschen an der Bushaltestelle Linzer Straße

Antrag Nr. 25/2020 zur Ortsbeiratssitzung Mainz-Kostheim am 23. September 2020

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird aufgefordert, an der Bushaltestelle Linzer Straße, in Fahrtrichtung Mainz, ein Wartehäuschen aufzustellen. Um einen Umstieg vom Rad in den Bus zu erleichtern, ist die Haltestelle, analog zur Fahrtrichtung Hochheim, mit Fahrradständern auszustatten.

Begründung:
Durch die Geschäftsaufgabe und den Abriss des Fahrradhändlers „Rosskopp“ in der Hochheimer Str. 41, besteht für Fahrgäste an der Haltestelle Linzer Straße, die mit der Linie 68 in die Mainzer Innenstadt (oder aber auch zum Bahnhof Kastel) fahren wollen, keine Möglichkeit zum Schutz vor Wind und Wetter.

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Konkrete Maßnahmen zur Förderung von Radverkehr und ÖPNV vor Ort

Antrag Nr. 13.18 zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Mittwoch, 21. November 2018

Konkrete Maßnahmen zur Förderung von Radverkehr und ÖPNV vor Ort

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat möge erklären,

  • 1. wann der vom Ortsbeirat seit Jahren geforderte und von Verkehrsdezernent*innen mehrfach zugesagte Ausbau der Fahrradabstellanlage am Bahnhof Kastel erfolgen wird und wie viele reguläre, überdachte Fahrradabstellplätze dort zusätzlich geschaffen werden.
  • 2. welche Maßnahmen der Magistrat vorsieht, um die Nutzung von Fahrrädern durch Schülerinnen und Schüler der IGS Wilhelm-Leuschner-Schule und der Albert-Schweitzer-Schule zu fördern und wann diese Maßnahmen verwirklicht werden.
  • 3. wann und wo in AKK zusätzliche Fahrradverleihstationen eingerichtet werden.

Begründung:
Es wird seitens der Verantwortlichen immer wieder davon gesprochen, dass zur Minderung der Schadstoffe im Straßenverkehr der Radverkehr zu fördern sei und dass hierfür auch ausreichend finanzielle Mittel vorhanden wären. Seit Einführung einer Fahrradstraße auf der Eleonorenstraße und von Fahrradschutzstreifen in der Straße „In der Witz“ sind vor Ort aber weitere Fördermaßnahmen kaum erkennbar.

Die Fahrradabstellanlage am Bahnhof Kastel wurde nach langer Vorlaufzeit im Jahre 2001 endlich errichtet, wurde recht schnell gut angenommen und war bald voll ausgelastet, so dass der Ortsbeirat schon vor Jahren eine Erweiterung anregte. Das Verkehrsdezernat sicherte mehrfach zu, das dazu Erforderliche in die Wege zu leiten. Bis heute wartet der Ortsbeirat auf eine entsprechende Sitzungsvorlage. Die wachsende Zahl außerhalb der Anlage am Bahnhof abgestellten Fahrräder macht deutlich, dass es hier einen Handlungsbedarf gibt.

Von Schüler*innen wird immer wieder geklagt über einen Mangel an ausreichenden, wettergeschützten und sicheren Fahrradabstellplätzen an ihren Schulen. Die IGS Wilhelm-Leuschner-Schule und die Albert-Schweitzer-Schule werden von Fahrrad fahrenden Kindern und Jugendlichen aus ganz AKK besucht. Die Albert-Schweitzer-Schule wird gerade neugebaut, so dass dort im Rahmen des Neubaus auch ausreichend Fahrradabstellplätze vorgesehen werden können und müssen.

Mainz-Kastel, 12. November 2018
Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Fahrradständer am Wiener Platz

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, auf der Südseite des Wiener Platzes (im Bereich der Innsbrucker Straße) eine neue Fahrradabstellanlage zu errichten.

Kartenausschnitt: geeignete Stadtorte für neue Fahrradständer am Wiener Platz. Quelle: LH Wiesbaden, OpenStreetmaps.org

Dies sollte auf der bestehenden Grünfläche auf einer der beiden südlichen Ecken des Wiener Platzes erfolgen (siehe beigefügter Kartenausschnitt). Die neuen Fahrradständer sollten – wenn möglich – als Anlehnbügel ausgeführt werden und Platz für mindestens drei Räder bieten.

Am Wiener Platz ist bereits ein Fahrradständer (Nordseite – in der Nähe des Brunnens) vorhanden. Diese Abstellmöglichkeit richtet sich mehrheitlich an die Laufkundschaft der Geschäfte am Wiener Platz 1-15. Die neu zu errichtende Anlage bietet im Gegensatz hierzu den Anwohnern aus der Innsbrucker Str. 22-28 und der Linzer Str. 15-19 die Möglichkeit ihr Fahrrad bequem und sicher abzustellen. Für sie besteht ansonsten keine adäquate Abstellgelegenheit für Fahrräder vor der Haustür.


Begründung:
Auf den Gehwegen rund um den Wiener Platz, insbesondere vor den Häusern Innsbrucker Str. 22-28 sowie Linzer Str. 15-19 werden von Bewohnern und Besuchern des Öfteren Fahrräder auf dem Gehweg abgestellt (und z.B. an einer Laterne angeschlossen). In diesem Fall ist es insbesondere für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen aufgrund des recht schmalen Gehwegs kaum mehr möglich, diesen zu passieren.

Mainz-Kostheim, 21. Oktober 2018
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Kasteler Bahnhof: Fahrradabstellanlage reparieren und erweitern

Antrag Nr. 09.2017 Antrag zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 25. April 2017

Kasteler Bahnhof: Fahrradabstellanlage reparieren und erweitern

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat möge kurzfristig die Reparatur des Daches der Fahrradbastellanlage am Bahnhof Kastel veranlassen.

In diesem Zusammenhang möge der Magistrat prüfen, wie die Fahrradabstellanlage mittelfristig erweitert/modernisiert werden kann.


Begründung:
Durch die beharrliche Nachverfolgung eines Bürgers sind durch die ELW – endlich – etliche „Schrotträder” an der Fahrradabstellanlage entfernt worden.

Im Rahmen dieser Aktivitäten wurde bekannt, dass nicht die Deutsche Bahn AG, sondern die LH Wiesbaden, vertreten durch das Tiefbauamt, seit der Erstellung der Fahrradabstellanlage für diese zuständig und verantwortlich ist.

Diese Verantwortlichkeit gilt es zu nutzen! Anders als bei allen anderen Mängeln und Missständen, bei denen alle vom Wohlwollen der DB AG abhängig sind (nicht behindertengerechter Ausbau, unhygienische Unterführung, falschgehende Uhren etc.) hat hier die LH Wiesbaden das Heft des Handelns in der Hand. Das gilt es zu nutzen, auch und gerade im Hinblick auf die zu erwartende Mehrnutzung durch das in der Planung befindliche Linde-Quartier in Kostheim.

Mainz-Kastel, 17. April 2017
gez. Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Bahnhof Mainz-Kastel

Antrag Nr. 03.2017 Antrag zur Sitzung des Ortsbeirates Mainz-Kastel am: Dienstag, 24. Januar 2017

Bahnhof Mainz-Kastel

Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Angesichts der anhaltenden Missstände am Bahnhof Mainz-Kastel (fehlender barrierefreier Zugang zum Bahnsteig Richtung Frankfurt/Main, Verdreckung der Unterführung zwischen den Bahnsteigen, unzureichende Fahrradabstellplätze etc.) möge der Magistrat über den Sachstand der Umsetzung des beschlossenen Stationsentwicklungsplans Bahnhof Kastel berichten, insbesondere, wann welche Maßnahmen durchgeführt werden.

Außerdem möge mitgeteilt werden, in welchen zeitlichen Abständen und von wem Reinigungsarbeiten am Bahnhof erfolgen und wie das Vorgehen ist, wenn nicht mehr verkehrstaugliche Fahrräder bzw. Fahrradteile dauerhaft Fahrradabstellplätze blockieren.

Sollten zur Umsetzung der Stationsentwicklung weitere städtische finanzielle Mittel benötigt werden, möge der Magistrat mitteilen, welcher Betrag hierfür bereit gestellt werden müsste.


Begründung: Erfolgt mündlich

Mainz-Kastel, 15. Januar 2017
gez. Ronny Maritzen
– Fraktionssprecher –

Zukunft des Park&Ride- und Bike&Ride-Verkehrs

Der Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr der Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Wiesbaden hat in seiner Sitzung am 22. September 2015 im Zusammenhang mit der Rheinuferplanung im Bereich der Theodor-Heuss-Brücke u. a. Folgendes beschlossen: „Ein Umbau macht die bisherige Rheinuferstraße zur reinen Erschließungsstraße für den dortigen Anliegerverkehr (unter A u s s c h l u s s der derzeitigen P&R-Verkehre.“ Die rheinuferseitig vorhandenen P&R-Parkplätze für den Bahnhof Mainz-Kastel können aber von der rechten Rheinseite aus nur über diese Rheinuferstraße (von der Wiesbadener Straße aus) bzw. über die Bahnschranke (im Kreuzungsbereich Kloberstraße/Philippsring/Eisenbahnstraße) erreicht werden.

Aufgrund des hohen Bahnverkehrsaufkommens ist die Bahnschranke häufig geschlossen. Auch ist kein direkter Zugang von diesen rheinuferseitig vorhandenen P&R-Plätzen zu den Bahnsteigen gegeben. Das Projekt des Stationsentwicklungsplans Bahnhof Mainz-Kastel sieht auch keine direkte fußläufige Verbindung vom Rheinufer zu den Bahnsteigen vor. („Es soll jedoch die Möglichkeit bestehen bleiben, zu einem späteren Zeitpunkt den Durchstich der Personenunterführung umsetzen zu können.“)

Der Ortsbeirat wolle deshalb beschließen:
Der Magistrat möge darlegen, wie er sich die zukünftige Erschließung der P&R-Anlage denkt, wenn die Rheinuferstraße nicht mehr der Erschließung des P&R-Verkehrs dienen soll? Sieht er die Möglichkeit einer anderen Erschließung (z. B. über die Trasse eines evtl. nicht mehr benötigten Gleises)? Oder durch Ersatz der Bahnschranke durch eine Unterführung? Oder soll auf eine rheinseitige P&R-Anlage unter Umständen (ersatzlos?) verzichtet werden?

Für welchen Zeitpunkt ist ein Durchstich von den Bahnsteigen zum Rheinufer bzw. zur Reduit geplant, um diese endlich an den Bahnhof Mainz-Kastel und die Busse vernünftig anzubinden?

Ist es möglich, dass die Errichtung der zusätzlichen Fahrradabstellanlage (B&R-Anlage) umgehend nach Fertigstellung der Gesamtplanung erfolgt, um eine möglichst schnelle Inbetriebnahme zu ermöglichen, die vom Ortsbeirat gewünscht wird?