AUF vor Ort im Steinern-Kreuz-Weg am Sonntag, 9. Oktober 2016 um 15.00 Uhr

Sehr breit ist der Steinern-Kreuz-Weg – so breit, dass man sich da gestalterisch etwas überlegen könnte. Ein bisschen mehr Grün vielleicht, vielleicht könnte man auch ein paar Bäume pflanzen (es müssen auch nicht unbedingt Kastanienbäume sein …). Die Idee, den Steinern-Kreuz-Weg attraktiver zu gestalten,  wurde an die Kostheimer AUF-Fraktion herangetragen. Die will sich das nun vor Ort ansehen und diskutieren, ob da was geht – und vor allem: Was? Alle ortsansässigen und interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen und mitzudiskutieren.

Termin: Sonntag, 9. Oktober 2016, 15.00 Uhr, Treffpunkt: an der Hecke Steinern-Kreuz-Weg / Ecke Eichenstraße

AUF hält Kosten für die Absperrung des Mathildenhofes für zu hoch

Fast 29.000 Euro hat es die Stadt in den letzten zwei Jahren gekostet, den Mathildenhof täglich absperren zu lassen. Das geht aus einer Antwort von Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz (CDU) auf eine Frage des Stadtverordneten Hartmut Bohrer (Die Linke) hervor.

„Dieser Betrag steht in keinem Verhältnis zu möglichen Sachbeschädigungen“, so Marion Mück-Raab, Fraktionssprecherin des AUF Kostheim. „Das Geld hätte man genauso gut verbrennen können.“ Man dürfe gar nicht darüber nachdenken, wo überall Geld fehle. Aber für so unnötige Maßnahmen würden fünfstellige Beträge ausgegeben.

Das Argument, der Mathildenhof müsse vor Vandalismus geschützt werden, hält Mück-Raab für nicht nachvollziehbar: „Auch andere öffentliche Grünflächen sind für die Bürger jederzeit zugänglich – warum sollte ausgerechnet der Mathildenhof besonders gesichert werden?“ Auch findet sie die Öffnungszeiten wenig bürgerfreundlich. In den Sommermonaten habe man oft schon um 17 Uhr vor verschlossenen Toren gestanden. Es sei doch absurd, eine Freizeitfläche pünktlich zum Feierabend zu schließen.

Der AUF Kostheim bat bereits im Mai um die Information, was der Schließdienst kostet. Einen Antrag mit den entsprechenden Fragen an den Magistrat, lehnte der Kostheimer Ortsbeirat jedoch mehrheitlich ab: „Vermutlich, um diese horrenden Kosten unter der Decke zu halten“, kommentiert Mück-Raab das ungewöhnliche Vorgehen. Der AUF hatte daraufhin den Stadtverordneten Hartmut Bohrer gebeten, die Kosten zu erfragen.

Mück-Raab kündigte an, die Sache nicht auf sich beruhen zu lassen. „Wir werden den Mathildenhof in der November-Sitzung des Ortsbeirates erneut zum Thema machen.“


Erinnerungsantrag: Sicherheit für Radfahrer in Einbahnstraßen

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird an den Beschluss 48 des Ortsbeirats Kostheim:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, rechtlich zu prüfen, ob es möglich ist Piktogramme in sämtlichen Einbahnstraßen anzubringen, die entgegen der Fahrtrichtung für Fahrradfahrer freigegeben sind. Sofern dies rechtlich möglich ist, soll eine entsprechende Umsetzung erfolgen.

Die Piktogramme sollen in der Mitte der Fahrbahn angebracht werden und aus dem Radweg-Piktogramm bestehen, das Autofahrern entgegenkommt, kombiniert mit einem kleinen Pfeil in Gegenrichtung der Einbahnstraße.

(SV 16-O-26-0025)

aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 erinnert und gebeten zeitnah Maßnahmen zu ergreifen.


Begründung: ggf. mündlich

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Indirektes Linksabbiegen für Radfahrer von Hochheimer Straße in Uthmannstraße ermöglichen

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, an der Kreuzung Hochheimer Straße / Uthmannstraße eine Markierung anzubringen, die Fahrradfahrern indirektes Linksabbiegen von der Hochheimer Straße in die Uthmannstraße ermöglicht, analog zu der bereits vorhandenen Markierung, die ein Abbiegen von Philippsring in Admiral-Scheer-Straße ermöglicht bzw. analog zum Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden (Bild 5-27, Seite 81):

fuehrungshilfe
abbiegenuthmann
(Karte von openstreetmaps.org)

Begründung:
Fahrradfahrer haben aufgrund des häufig dichten Verkehrs oftmals große Schwierigkeiten auf relativ engem Raum zwei Fahrspuren zu überqueren, um sich auf der Linksabbiegerspur einzureihen. Auch aufgrund bereits stehender Fahrzeuge, die geradeaus weiterfahren möchten, ist dies in vielen Fällen erschwert. Viele Fahrradfahrer fahren daher zunächst geradeaus, reihen sich auf der anderen Seite an der Fußgängerampel ein und kommen damit zwar sicher, aber weder schnell noch komfortabel in die Uthmannstraße.

Indirektes Linksabbiegen würde dies verhindern. Dabei fährt der Fahrradfahrer gerade über die Ampel, dann auf den rechts liegenden Linksabbiegerpfeil und darf dann die Straße geradeaus überqueren, sobald keine Fahrzeuge mehr im Weg sind. Dies ist spätestens dann der Fall, wenn auch die Ampel in der Hallgarter Straße auf Grün schaltet. Die aktuellen Nachteile (Zeitverlust oder eine Konkurrenzsituation zu Fußgängern) bestehen damit nicht.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Umwidmung Mainufer von Mainbrücke bis Aussichtsturm zur Fahrradstraße

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Straße Mainufer – von ihrem Abzweig an der Hauptstraße entlang bis zum Ende der Befahrbarkeit für Kraftfahrzeuge kurz vor dem Aussichtsturm – zur Fahrradstraße (Verkehrszeichen Z 244.1 ) zu erklären.

fahrradstrasse

Die Straße soll mit Fahrradpiktogrammen in beide Richtungen versehen werden analog zum Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden (Bild 5-11, Seite 66):

piktogegenverkehr

Anliegern und Inline-Skatern soll die Benutzung mit den beiden folgenden Zusatzschildern erlaubt werden:

anliegerfrei
umwidmung-mainufer
(Karte von openstreetmaps.org)

Begründung:
In einer Fahrradstraße dürfen Radfahrer grundsätzlich nebeneinander fahren. Andere Fahrzeugführer müssen besondere Vorsicht gegenüber Radfahrern walten lassen und müssen ihre Geschwindigkeit ggf. deutlich senken, um Radfahrer weder zu gefährden noch zu behindern. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Erschließungsstraßen können nach der StVO als Fahrradstraßen ausgewiesen werden, wenn der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist. Dieses Teilstück der Straße Mainufer ist Bestandteil mehrerer Radfernwege und wird insofern in großem Umfang von Radfahrern genutzt.

Durchgangsverkehr durch motorisierte Fahrzeuge findet in der Straße ebenfalls nicht statt. Es findet nahezu ausschließlich Lieferverkehr zu den ansässigen Betrieben aus dem Hotel- und Gaststättenbereich statt. Zusätzlich kommen noch deren Gäste, die ortsnah parken. Dieser Verkehr hätte durch das Zusatzschild weiterhin freien Zugang.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Fahrradschutzstreifen auf der östlichen Hochheimer Straße

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, zwischen Uthmannstraße / Hallgarter Straßer und Kommerzienrat-Disch-Brücke beidseitig einen Fahrradschutzstreifen mit mindestens 1,50 m Breite auf der Hochheimer Straße aufzubringen und die Fußweg-Nutzungsmöglichkeit für Fahrräder auf der gleichen Strecke zu streichen.

fahrradschutzstreifenhochheimerstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Der Fahrradstreifen ist beidseitig durchgehend vorhanden vom Bahnhof Kastel bis zur Kreuzung Uthmannstraße / Hallgarter Straße. Ab diesem Zeitpunkt können Fahrradfahrer im Mischverkehr mitfahren. Dieser darf hier Tempo 50 fahren, was insbesondere gegen Ortsausgang häufig überschritten wird. Außerdem besteht der Mischverkehr zu einem nennenswerten Anteil aus LKWs oder Linienbussen. Alternativ dürfen Fahrradfahrer beidseitig die Fußgängerwege mitverwenden. In der Praxis wird dies insbesondere innerorts, wo sich viele Einfahrten finden (z.B. Friedhof, Lidl) nicht angenommen. Dass es dabei auch immer wieder zu Konkurrenzsituationen mit den vorrangigen Fußgängern kommt, ist ebenfalls kritisch zu sehen. Diese Situation ließe sich mit einem Schutzstreifen auflösen.

Diese Maßnahme wird im Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden für Kostheim eindeutig empfohlen.

Das Radverkehrskonzept erläutert Schutzstreifen und die dafür nötigen Voraussetzungen wie folgt:

Beim Schutzstreifen wird dem Radverkehr durch Markierung einer Leitlinie (Z 340 StVO) ein Teil der Fahrbahn zur bevorzugten Nutzung zur Verfügung gestellt. Im Unterschied zu den Radfahrstreifen sind Schutzstreifen somit Teil der Fahrbahn und dürfen vom Kfz-Verkehr bei Bedarf überfahren werden.

Schutzstreifen können bei Separationsbedarf auf Straßen innerhalb geschlossener Ortschaften mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h angelegt werden, wenn die Verkehrszusammensetzung eine Mitbenutzung des Schutzstreifens durch den Kraftfahrzeugverkehr nur in seltenen Fällen erfordert. Voraussetzung für die Anlage von Schutzstreifen ist, dass Mischverkehr auf der Fahrbahn noch vertretbar ist. Nach den ERA liegt die Einsatzgrenze bei i.d.R. 400 bis 1.000 Kfz/h.

Die anzustrebende Regelbreite von Schutzstreifen beträgt 1,50 m, die Mindestbreite liegt bei 1,25 m. Der abzüglich Schutzstreifen verbleibende Fahrbahnteil (Kernfahrbahn) muss so breit sein, dass sich zwei Personenkraftwagen gefahrlos begegnen können, dies entspricht einer Breite von 4,50 m. Schutzstreifen werden mit unterbrochenen 12 cm-Schmalstrichen mit 1,00 m Strich- und 1,00 m Lückenlänge markiert. Zur Verdeutlichung der Zweckbestimmung sollen in regelmäßigen Abständen Radfahrer-Piktogramme gemäß den Richtlinien für die Markierung von Straßen – RMS aufgebracht werden. An Einmündungen sind die Markierungen durchzuführen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Fahrradschutzstreifen auf der Hauptstraße

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, zwischen Mainzer Weg und Maaraustraße beidseitig einen Fahrradschutzstreifen mit mindestens 1,50 m Breite auf Kostheimer Landstraße und Hauptstraße aufzubringen.

fahrradschutzstreifenhauptstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Der Fahrradstreifen ist beidseitig durchgehend vorhanden von der Verkehrsampel an der Kreuzung Am Mainzer Weg / Kostheimer Landstraße bis zur Kreuzung Philippsring / Kostheimer Landstraße (und darüber hinaus). Dass er ausgerechnet am Mainzer Weg endet, wo anders als ab der Maaraustraße bzw. in den Erschließungsstraßen Alt-Kostheims keine Geschwindigkeitsreduktion auf Tempo 30 vorliegt, ist nicht nachvollziehbar, zumal die Hauptstraße eine viel befahrene Straße inklusive Bus- und LKW-Verkehr darstellt. Anders als ab der Maaraustraße hat ein Radfahrer auch keine parallele direkte Fahrradstrecke, die als Ausweichroute verwendet werden kann; es bleibt nur das Fahren im Mischverkehr oder das Ausweichen in die Erschließungsstraßen.

Diese Maßnahme wird im Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden zusammen mit einer Behandlung des Teilstücks der Hauptstraße zwischen Maaraustraße und Mainbrücke als dringlichste Maßnahme für Kostheim angesehen.

Das Radverkehrskonzept erläutert Schutzstreifen und die dafür nötigen Voraussetzungen wie folgt:

Beim Schutzstreifen wird dem Radverkehr durch Markierung einer Leitlinie (Z 340 StVO) ein Teil der Fahrbahn zur bevorzugten Nutzung zur Verfügung gestellt. Im Unterschied zu den Radfahrstreifen sind Schutzstreifen somit Teil der Fahrbahn und dürfen vom Kfz-Verkehr bei Bedarf überfahren werden.

Schutzstreifen können bei Separationsbedarf auf Straßen innerhalb geschlossener Ortschaften mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h angelegt werden, wenn die Verkehrszusammensetzung eine Mitbenutzung des Schutzstreifens durch den Kraftfahrzeugverkehr nur in seltenen Fällen erfordert. Voraussetzung für die Anlage von Schutzstreifen ist, dass Mischverkehr auf der Fahrbahn noch vertretbar ist. Nach den ERA liegt die Einsatzgrenze bei i.d.R. 400 bis 1.000 Kfz/h.

Die anzustrebende Regelbreite von Schutzstreifen beträgt 1,50 m, die Mindestbreite liegt bei 1,25 m. Der abzüglich Schutzstreifen verbleibende Fahrbahnteil (Kernfahrbahn) muss so breit sein, dass sich zwei Personenkraftwagen gefahrlos begegnen können, dies entspricht einer Breite von 4,50 m. Schutzstreifen werden mit unterbrochenen 12 cm-Schmalstrichen mit 1,00 m Strich- und 1,00 m Lückenlänge markiert. Zur Verdeutlichung der Zweckbestimmung sollen in regelmäßigen Abständen Radfahrer-Piktogramme gemäß den Richtlinien für die Markierung von Straßen – RMS aufgebracht werden. An Einmündungen sind die Markierungen durchzuführen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freigabe der Einbahnstraße westliche Hauptstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Hauptstraße zwischen Maaraustraße und Mainbrücke für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr

Zusätzlich wird gebeten zu prüfen, ob die Freigabe in Form eines Fahrradschutzstreifens in Gegenrichtung möglich ist. Sofern dies der Fall ist, wird um diese Umsetzungsvariante gebeten, ansonsten wird gebeten analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025) in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn anzubringen.

freigabe-radverkehr-westliche-hauptstrasse
(Karte von openstreetmaps.org)

Begründung:
Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Sämtliche oben genannten Punkte sind bereits aktuell erfüllt.

Obwohl bereits jetzt eine große Zahl an Fahrradfahrern die Hauptstraße illegal in Gegenrichtung befahren, gab es in den Jahren 2011 bis 2013 laut polizeilicher Unfallstatistik keinen einzigen Unfall mit einem Fahrradfahrer (2014 ff. liegen uns aktuell nicht vor).

Die Straße ist aktuell bereits für breiteren Gegenverkehr freigegeben, als dies Fahrräder darstellen würden (Linienbusse und Taxis). Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten die Geschwindigkeitsbegrenzung auf diesem Teil der Hauptstraße durchzusetzen.

Die Hauptstraße wird im Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden als dringlichste Maßnahme in Kostheim angesehen. Dies hat den Hintergrund, dass das Konzept davon ausgeht, dass anders als beim in Kostheim gut ausgebauten Freizeitverkehr (z.B. Mainufer Richtung Hochheim) ein großer Teil der Bevölkerung das Fahrrad nur dann im Alltagsverkehr nutzen wird, wenn dies direkt und komfortabel möglich ist. Eine mögliche Umfahrung dieses Teils der Hauptstraße über den Kostheimer Ring oder am Mainufer entlang ist deutlich länger, am Mainufer findet sich in Teilen darüber hinaus noch Fußgängerverkehr, so dass aktuell das Potential des Radverkehrs nicht ausgeschöpft wird. Eine Freigabe der Hauptstraße würde eine durchgehende vom Alltagsverkehr gut zu nutzende Achse vom Bahnhof Kastel nach Gustavsburg bilden.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freigabe der Einbahnstraße Luisenstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Luisenstraße zwischen Viktoriastraße und Hauptstraße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr
freigabe-radverkehr-luisenstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Ein großer Teil des Durchgangsverkehrs des Kostheimer Rings, der sich noch auf der Münchhofstraße findet, biegt an der Viktoriastraße ab. Dies gilt auch für Linienbusse. Das Verkehrsaufkommen auf dem restlichen Teil der Luisenstraße ist moderat, die Übersicht über die Strecke ist durchgehend gut und es gibt regelmäßig bauliche Maßnahmen, die ein Vorbeilassen des Gegenverkehrs ermöglichen. Die Breite der Fahrbahn erlaubt bei niedrigen Geschwindigkeiten auch das Passieren eines Fahrrads an einem Auto.

Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb Alt-Kostheims durchzusetzen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –

Freigabe der Einbahnstraße Ludwigstraße für Fahrradfahrer

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Ludwigstraße zwischen Am Mainzer Weg und Luisenstraße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung freizugeben.

Darüber hinaus wird darum gebeten, analog zum Beschluss 0048 aus der Sitzung vom 19. Mai 2016 (SV 16-O-26-0025), in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fahrbahn sowie Markierungen an den Kreuzungen anzubringen (analog Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden, Bild 5-30, S. 85).

hinweis-auf-radverkehr
freigabe-radverkehr-ludwigstrasse
(Karte von Openstreetmap.org)

Begründung:
Laut Radverkehrskonzept 2015 der Landeshauptstadt Wiesbaden gilt für die Öffnung von Einbahnstraßen für Fahrradfahrer folgendes:

Den aktuellen Regelwerken entsprechend muss Radverkehr auf Einbahnstraßen in Gegenrichtung in der Regel zugelassen werden, wenn

  • die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 30 km/h beträgt,
  • die Breite der Fahrbahn – ausgenommen an kurzen Engstellen – eine sichere Begegnung zwischen Kraftfahrzeugen und dem Radverkehr erlaubt,
  • die Fahrbahnbreite bei Linienbusverkehr bzw. stärkerem Lkw-Verkehr mind. 3,50 m beträgt.
  • die Verkehrsführung im Streckenverlauf sowie an Kreuzungen und Einmündungen übersichtlich ist und
  • für den Radverkehr dort, wo es erforderlich ist, ein Schutzbereich angelegt wird.

Für besonders wichtig wird erachtet, dass an den Kreuzungen und Einmündungen gute Sichtbeziehungen bestehen. In den Ein- und Ausfahrtbereichen zu bevorrechtigten Straßen sollte in der Regel eine Abtrennung des gegen die Einbahnrichtung fahrenden Radverkehrs vorgenommen werden, wobei dies durch Markierungen erfolgen kann (vgl. Bild oben).

Die Ludwigstraße ist lediglich zwischen Am Mainzer Weg und Luisenstraße als Einbahnstraße ausgewiesen. Sie bietet Möglichkeiten, Begegnungsverkehr hinter parkenden Autos auszuweichen. Die Breite der Fahrbahn erlaubt bei niedrigen Geschwindigkeiten auch das Passieren eines Fahrrads an einem Auto.

Die Öffnung der Straße für Fahrradfahrer würde Autofahrer zu vorsichtigerem – und damit langsameren – Fahren zwingen und damit einen Beitrag leisten die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb Alt-Kostheims durchzusetzen.

Mainz-Kostheim, 21. September 2016
gez. Marion Mück-Raab
– Fraktionssprecherin –