Sauberkeit in den Außenbereichen, Hundekotbeutel

In den Außenbereichen, insbesondere in solchen Bereichen, die an allgemein zugänglichen Straßen und Wege angrenzen, sind zunehmend Verunreinigungen durch Hundekot festzustellen.
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat möge Vorschläge für weitere Standorte von Hundekotbeutelbehältern, z. B. an der Kurve vor dem Ortseingangseingangsschild in der Boelckestraße (Bereich Wartturm Fort Biehler), an der Straße „Am Fort Biehler“ im Bereich der (nur für landwirtschaftlichen Verkehr freigegebenen Zufahrt zum unteren Zwerchweg) und an ähnlichen Stellen, unterbreiten.

Kinderspielplätze in Mainz-Kastel

Mit dem wärmeren Wetter werden wieder zunehmend die Kinderspielplätze (auch) in Mainz-Kastel frequentiert.
Üblicherweise werden vor Saisonbeginn auf Spielplätzen notwendige Reparaturen ausgeführt. So wurden vor einiger Zeit auch auf dem Spielplatz an der Straße „Am Fort Biehler“ Bedienstete der städtischen Fachverwaltung gesichtet. Bislang ist der Zaun an diesem Spielplatz allerdings immer noch nicht repariert und vervollständigt. Auch der Sand im Spielkasten wurde nicht ausgetauscht. Auf Nachfrage hin wurde erklärt, aus Kostengründen werde der Sand erst im nächsten Jahr ausgetauscht.
Dies ist allein schon aus hygienischen Gründen nicht akzeptabel.
Der Ortsbeirat möge deshalb beschließen:
Der Magistrat möge dafür Sorge tragen, dass die an Kinderspielplätzen erforderlichen Reparaturarbeiten zeitnah durchgeführt werden.
Der Magistrat möge berichten, ob bzw. bis wann auf den Spielplätzen in Mainz-Kastel der Spielplatzsand ausgetauscht und die Anlagen bzw. Spielgeräte repariert bzw. erneuert werden.

Radarmessstation an der B455, Höhe Ausfahrt Fort Biehler, in Betrieb nehmen

Bereits mit vom Ortsbeirat in der Sitzung vom 21. Mai 2013 beschlossenen Antrag 11.2013 hat unsere Fraktion den Magistrat gebeten mitzuteilen, ob und wann die Radarmessstation an der B455, Höhe Ausfahrt Fort Biehler, wieder in Betrieb genommen wird.
In seiner Antwort vom 13. Dezember 2013, Schriftverkehr des Ortsbeirates Nummer 3/2014, hat der Dezernent für Ordnung, Bürgerservice und Grünflächen ausgeführt, dass die ergänzende Beschilderung, die zur Inbetriebnahme der Radarmessstation erforderlich ist, noch nicht angebracht sei.
Auf den Kern des Antrags wurde in diesem Schreiben nicht eingegangen. Es wurden keinerlei Ausführungen gemacht, ob und wann die Radarmessstation wieder in Betrieb genommen wird.
Mittlerweile, ca. seit Mitte März 2014, wurde eine neue Säule installiert. Die installierenden Monteure wurden vom Unterzeichner nach dem Stand der Installation gefragt. Er bekam die Antwort, dass die Säule „zunächst nur zu Testzwecken“ eingesetzt würde. Sie sei aber voll funktionstüchtig und entsprechend in Betrieb zu nehmen.
Die ergänzende Beschilderung (Geschwindigkeitsbegrenzung) ist unseres Wissens mittlerweile ebenfalls installiert.
Aktuell ist die Säule in schwarze Plastikfolie eingeschlagen.
Der Inbetriebnahme der Säule, die an dieser Stelle sinnvoll ist, steht nichts entgegen.
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat möge dafür Sorge tragen, dass die Radarmessstation an der B455/Höhe Ausfahrt Fort Biehler in Betrieb genommen wird.

Reparatur der Erbenheimer Warte – Jetzt!

Bekanntlich und unbestritten ist die Erbenheimer Warte in erheblichem Umfang reparaturbedürftig.
Unter beachtlicher öffentlicher Aufmerksamkeit haben die Verantwortlichen der Landeshauptstädte beschlossen, die dringend erforderlichen Reparaturmaßnahmen anzugehen und Mittel dafür bereitgestellt.
Seit dem 11. Februar 2014 ist der Wartturm eingerüstet, die Arbeiten könnten beginnen.
Geschehen ist bislang nichts.
Am Dienstag, dem 2. April 2014, so berichteten Mitglieder der „Freunde der Erbenheimer Warte“, sei eine „Abordnung“ im Turm gewesen, um sich die Sachlage anzuschauen.
Seither ist Stille.
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat möge dafür Sorge tragen, dass die dringend erforderlichen Reparaturmaßnamen an der Erbenheimer Warte unverzüglich in Angriff genommen werden und berichten, warum es zu den Verzögerungen kommt.

Lesselallee – Prüfen von Möglichkeiten des Erhalts des Baumbestandes im Landschaftsschutzgebiet auf der Maaraue!

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Ortsbeirat stellt fest, dass das Landschaftsschutzgebiet Maaraue in Mainz-Kostheim für die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Mainz-Kastel mit seinen Einrichtungen und der „grünen Lunge“ ein beliebtes nahe liegendes Freizeitziel ist. Die Kastanienallee mit ihren über 100 Jahre alten Bäumen genießt dabei hohe Wertschätzung, insbesondere auch als Lebensraum für Vögel und andere Tiere. Zur Herstellung der Verkehrssicherheit in der Allee scheint die Fachverwaltung gegenwärtig nur die Alternative „Abholzung und Rodung der gesamten Allee“ oder „Totale Absperrung auf Jahre hinaus“ zu verfolgen.
Der Ortsbeirat appelliert an die Fachverwaltung, über diese für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht akzeptable Alternative hinaus Vorschläge zu machen, wie und mit welchen Mitteln ein möglichst großer Anteil der Kastanienbäume erhalten werden kann.
Dabei bezieht sich der Ortsbeirat Mainz-Kastel auf das durch das Fachdezernat in Auftrag gegebene Gutachten des Gutachters Dengler, in dem festgestellt wird, dass von 28 alten und den drei neu angepflanzten Bäumen keine Gefährdung ausgeht und das bei über 20 weiteren Bäumen eine Bruchgefahr nur von jeweils ein oder zwei(!) Ästen ausgeht. Darüber hinaus scheint auch bei weiteren Bäumen mit dem Einsatz von Baumpflegemaßnahmen die Verkehrssicherheit herstellbar zu sein, so dass diese Bäume – zumindest für weitere Jahre – erhalten werden können.
Der Ortsbeirat erwartet, dass bis zu einer von der Stadtverordnetenversammlung nun in den Ausschuss für Umwelt, Energie und Sauberkeit verlagerten Entscheidung über das Schicksal der Kastanienallee

Letzte Chance für die Kastanien – AUF Kostheim setzt auf das Engagement der Kostheimer Bürger

Beim Kampf um den Erhalt der alten Kastanienallee auf der Maaraue setzt der Arbeitskreis Umwelt und Frieden (AUF) AKK seine Hoffnung auf die Kostheimer: „Wenn Kostheim seine alten Kastanien behalten will, dann müssen die Bürgerinnen und Bürger aktiv werden,“ heißt es in einer Bürgerinformation, die der AUF in dieser Woche an die Haushalte in Kostheim verteilt. Darin bekräftigt der AUF seine Kritik am Kurs der Ortsbeiratsmehrheit, die alte Kastanienallee noch in diesem Herbst zu fällen und durch Flatterulmen zu ersetzen. Diesen Beschluss hatte der Ortsbeirat mit seiner Mehrheit aus CDU, Freien Wählern und FDP bereits vor einem Jahr gefasst. „Ohne Ankündigung, ohne Diskussion, und ohne das Gutachten wenigstens mal auf dem Tisch zu haben, wurde in Windeseile der Vorschlag der Verwaltung abgenickt“, erinnert Marion Mück-Raab, die für den AUF im Ortsbeirat sitzt, an das Zustandekommen dieses Beschlusses. Sowohl Versuche ihrer Fraktion als auch die der SPD, über Alternativen zur Fällung zu reden, seien niedergestimmt worden. Immer wieder. Nicht nur der halbe Ortsbeirat, auch der Umstand, dass 3000 Bürger ein Bürgerbegehren für den Erhalt der Kastanienallee unterstützt hatten, werde konsequent ignoriert. AUF-Sprecher Frank Porten appellierte an Ortsvorsteher Stephan Lauer (CDU), das Gespräch mit den Kostheimer Bürgern über die Zukunft der Allee endlich aufzunehmen.
Die Frage, ob und wie die hundertjährigen Kastanien erhalten werden können, wird nun im Umweltausschuss der Stadt Wiesbaden entschieden. Der AUF hofft, dass dort ein sachbezogener und offener Austausch von Argumenten möglich sein wird. Um diese Diskussion vorzubereiten, will der AUF die Meinung unabhängiger Fachleute einholen. Nicht alle Fragen seien beantwortet: „Die Gutachten, die von der Stadt in Auftrag gegeben wurden, kreisten immer um den schlechten Zustand der Bäume, niemals aber um die Frage, was man für die Bäume tun kann“, argumentiert Mück-Raab. „Das ist, als ginge man immer wieder zum Arzt, um sich allein seine Krankheit bestätigen zu lassen, niemals aber nach einer Therapie zu fragen.“
Der AUF bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, sich aktiv für den Erhalt der Kastanien einzusetzen. Darüber hinaus wurde ein Spendenkonto für die Allee eingerichtet, das Geld wird dafür verwendet, die Meinung von Fachgutachtern einzuholen. Spenden sind erbeten auf das „Sonderkonto Lesselallee“ Konto. Nr. 87 444 8012 bei der Mainzer Volksbank 551 900 00.
Wer noch einen Wandkalender 2014 mit Fotos der Lesselallee erwerben möchte, kann das zum Preis von 20 Euro tun. Es sind noch wenige Exemplare vorhanden.

Kontakt: Marion Mück-Raab 06134 – 28 45 68