Moratorium für den Erhalt des Klärwerkes Kostheim als Kulturort

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten dafür zu sorgen, dass keine Abrissmaßnahmen auf dem Gelände des Klärwerkes Kostheim vorgenommen werden, bevor nicht mit dem Kulturverein Klärwerk e.V. eine einvernehmliche Lösung über die weitere kulturelle Nutzung getroffen wurde. Der Ortsbeirat unterstützt nachdrücklich die Forderung des Klärwerk e.V. nach einem Moratorium und Verhandlungen mit dem Ziel, das Klärwerk als Kulturort in AKK zu erhalten.

Liegenschaften der Gemarkung Mainz-Kostheim im Besitz anderer Gebietskörperschaften

Der Magistrat der Landeshaupstadt Wiesbaden wird gebeten zu prüfen:
1. Welche Gebäude bzw. Grundstücke oder Einrichtungen in der Gemarkung Mainz-Kostheim, die einen kulturellen Wert bzw. Freizeitwert für die Bevölkerung haben, gehören anderen Gebietskörperschaften?
2. Welche dieser Gebäude bzw. Grundstücke oder Einrichtungen haben Investitionsbedarfe?
3. Wie, in welchen Zeiträumen und mit welchen finanziellen Mittel soll den ggfs. vorhandenen Sanierungsbedarfen Rechnung getragen werden?
4. Bei welchen Objekten hält der Magistrat in diesem Zusammenhang einen Erwerb durch die Landeshauptstadt Wiesbaden für sinnvoll?

Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema Nutzung der Rheinwiesen

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Zur Begleitung der städtischen Maßnahmen zur Lösung der Probleme und Konflikte bei der Nutzung der Rheinwiesen, insbesondere im denkmalgeschützten Bereich Eleonorenstraße, wird kurzfristig eine Arbeitsgruppe des Ortsbeirates eingerichtet, in der jede Fraktion vertreten ist und in dieser Sache engagierte Bürgerinnen und Bürger mitarbeiten können. Der Ortsbeirat knüpft diesbezüglich an eine bereits bewährte Tradition an. Die Arbeitsgruppe soll im Dialog mit den zuständigen städtischen Ämtern und Institutionen die Lösung der Probleme und Konflikte bei der Rheinwiesennutzung durch sachkundigen Rat unterstützen.
Begründung:
Die allseits bekannten Probleme und Konflikte sind bis heute nicht befriedigend gelöst.

Liegenschaften der Gemarkung Mainz-Kastel im Besitz anderer Gebietskörperschaften

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten zu prüfen:
1. Welche Gebäude bzw. Grundstücke oder Einrichtungen in der Gemarkung Mainz-Kastel, die einen kulturellen bzw. Freizeitwert für die Bevölkerung haben, gehören anderen Gebietskörperschaften?
2. Welche dieser Gebäude bzw. Grundstücke oder Einrichtungen haben Investitionsbedarfe?
3. Wie, in welchen Zeiträumen und mit welchen finanziellen Mitteln soll dem ggf. vorhandenen Sanierungsbedarf Rechnung getragen werden?
4. Bei welchen Objekten hält der Magistrat in diesem Zusammenhang einen Erwerb durch die Landeshauptstadt Wiesbaden für sinnvoll?

Sofortmaßnahmen zur Sicherstellung vernünftiger Busverbindungen innerhalb der AKK-Stadtteile während der Bauphase am bzw. auf dem Hochkreisel

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten dafür zu sorgen, dass während der Bauphase am bzw. auf dem Hochkreisel eine vernünftige Busverbindung zwischen dem Bereich Wiesbadener Straße/Eleonorenstraße/Rinkergebiet und dem Busknotenpunkt Bahnhof Kastel und den dort haltenden Linien gewährleistet wird.
Begründung:
Die jetzige Regelung, dass zur Verbindung der am Bahnhof Kastel haltenden Buslinien bzw. der Bahn mit den Linien 6 und 9 zwischen den Linien 6 bzw. 9 und der Linie 28 umgestiegen werden muss, ist angesichts der Taktung der Linie 28 völlig inakzeptabel, entfremdet betroffene Bürgerinnen und Bürger dem ÖPNV bzw. schränkt ihre Mobilität massiv ein. Entsprechende Beschwerden liegen den örtlichen Medien und den Ortsbeiratsmitgliedern vor.
Eine Führung der Buslinien 6 und 9 über den Bahnhof Kastel oder eine Pendelbusverbindung zwischen dem Bahnhof Kastel und der Haltestelle Eleonorenstraße sind denkbar.

Nächtliche Ruhestörung ausgehend vom Militärgelände in Kastel-Mitte

Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, auf die zuständigen amerikanischen Dienststellen dahingehend einzuwirken, dass die unterschiedlichen nächtlichen Ruhestörungen, die vom Militärgelände „Storage Station“ (ehem. „AFEX-Gelände“) ausgehen, abgestellt werden.
Begründung:
Vom genannten Militärgelände gehen nächtliche Ruhestörungen („vorzugsweise“ ab 4 Uhr morgens) aus, die wohl durch eine automatische Personeneinlasskontrollanlage ausgelöst werden. Durch einen sogar über das unmittelbar angrenzende Wohngebiet In der Witz hinaus wahrnehmbaren Signalton wird die Nachtruhe von Anwohnerinnen und Anwohnern empfindlich gestört. Mehrfache Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern beim II. Polizeirevier in den letzten Wochen hatten bisher keinen nachhaltigen Erfolg. Die nächtlichen Ruhestörungen treten immer wieder auf.

Moratorium für den Erhalt des Klärwerkes Kostheim als Kulturort

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten dafür zu sorgen, dass keine Abrissmaßnahmen auf dem Gelände des Klärwerkes Kostheim vorgenommen werden, bevor nicht mit dem Kulturverein Klärwerk e.V. eine einvernehmliche Lösung über die weitere kulturelle Nutzung getroffen wurde. Der Ortsbeirat unterstützt nachdrücklich die Forderung des Klärwerk e.V. nach einem Moratorium und Verhandlungen mit dem Ziel das Klärwerk als Kulturort in AKK zu erhalten.