„Wahlergebnis ein Riesenerfolg“ – AUF konnte in beiden Stadtteilen rund vier Prozent zulegen – ein Mandat mehr in Kostheim

Der AUF AKK freut sich über seine guten Wahlergebnisse bei den Ortsbeiratswahlen in Kastel und in Kostheim. In beiden Ortsbeiräten konnte die parteiunabhängige Wählergruppe rund vier Prozent zulegen. „Damit hatten wir von allen kandidierenden Listen den stärksten Zugewinn an Wählern“, freut sich AUF-Sprecher Frank Porten.
21, 6 Prozent der Wähler gaben in Kastel ihre Stimme dem AUF, der mit Hartmut Bohrer, Ronny Maritzen und Roland Rübel im Ortsbeirat vertreten sein wird. Der Widerstand gegen den geplanten Möbelmarkt im Petersweg erhält damit starke Unterstützung: „Wir werden den Verkehrskollaps in AKK verhindern.“
Als besonders großen Erfolg betrachtet es der AUF AKK, dass sich in Kostheim das gute Wahlergebnis auch in der Sitzverteilung niedergeschlagen hat: Bisher hatte der AUF nur einen Sitz, in den nächsten fünf Jahren werden zwei Vertreter des AUF im Ortsbeirat sein. „Jede zehnte Stimme wurde für uns abgegeben, das ist ein Riesenerfolg,“ erklärte der AUF. Neben Frank Porten, der vor zwei Jahren von Kastel nach Kostheim umgezogen ist und den viele noch aus dem Kasteler Ortsbeirat kennen, wird die parteilose Journalistin Marion Mück-Raab für den AUF in den Ortsbeirat gehen. „Auch wenn wir bedauern, dass die Mehrheit im Kostheimer Ortsbeirat nicht verändert werden konnte: Wir wurden durch das Wahlergebnis deutlich gestärkt“, so Porten. „Zu zweit werden wir Bewegung in den Ortsbeirat bringen.“ Als vorrangige Themen nannte Porten die Themen Umwelt und Verkehr. „Der Durchgangsverkehr belastet Kostheim, hier muss endlich eine Lösung gefunden werden.“ Auch der Schutz der Maaraue habe für den AUF weiterhin Priorität.
Der AUF freut sich, dass seine Mitglieder Hartmut Bohrer (Die Linke) und Ronny Maritzen (Bündnis 90 / Die Grünen) in die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung einziehen. „Mit Maritzen und Bohrer wurden zwei zuverlässige Vertreter für AKK-Interessen gewählt.“

Sicherheit für Schulkinder in Mainz-Kostheim

Sehr geehrte Frau Patzelt,
wir wenden uns an Sie wegen der Verkehrssituation auf der Hauptstraße in Mainz-Kostheim. Wie Sie vielleicht wissen, gibt es hier schon seit Monaten erhebliche Probleme für Fußgänger, ganz besonders für die Schulkinder. Wir möchten Sie nun auf Schwierigkeiten hinweisen, die durch die neue Umleitungsstrecke entstanden sind.
1. Die Fußgängerampel an der Maarauestraße schaltet in dem Moment auf „Grün“, wenn auch Autofahrer, die von der Hauptstraße kommen, grünes Licht haben. Offensichtlich ist noch die alte Ampelschaltung in Betrieb. Da nun aber – anders als früher – der gesamte Autoverkehr durch die Maarauestraße geführt wird, halten wir das für gefährlich. Die Kinder rennen los, wenn Sie grünes Licht sehen – die in der Mehrheit ortsfremden Autofahrer geben Gas und sehen die grüne Fußgängerampel
nicht. Wir konnten in den letzten Tagen schon einige Beinahe-Unfälle beobachten.
Deshalb bitten wir Sie dringend, die Ampel so zu schalten, dass für Autofahrer „Rot“ ist, wenn die Fußgänger „Grün“ haben.
2. Sollte das nicht möglich sein, bitten wir wenigstens darum, ein Blinklicht aufzustellen, dass die Autofahrer auf den Fußgängerüberweg hinweist.
3. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch darauf hinweisen, dass das gelbe Blinklicht auf der anderen Straßenseite, das Autofahrer auf den Fußgängerüberweg in der Winterstraße hinweisen soll, zwar funktioniert, aber leider kaum noch sichtbar ist. Vor dem blinkenden Warnlicht ist ein Verkehrsschild aufgestellt worden – für die linksabbiegenden Autofahrer ist diese Ampel nicht mehr zu erkennen.
Können Sie das Schild bitte so aufstellen, dass es die Sicht auf die Ampel
nicht weiter behindert?
4. Eine Glühbirne in der Fußgängerampel Hauptstraße (auf der Seite der Bank) ist nun schon seit letztem Jahr defekt. Auf das „Grüne Männchen“ warten Kinder hier vergeblich – sie sehen entweder rot oder gar nichts.
Können Sie diese Birne bitte endlich ersetzen lassen?
5. Des weiteren möchten wir Sie bitten im Kreuzungsbereich Hauptstraße / Herrenstraße / Mainpfortstraße für eine sichere Überquerung der Fahrbahn zu sorgen. Es fehlt ein Fußgängerüberweg in der Mainpfortstraße – denn die Autofahrer halten nicht von allein. Weiter ist für die Rechtsabbieger ein Hinweis auf den Fußgängerüberweg an der Hauptstraße / Ecke Herrenstraße von nöten.
Wir wollen nicht verhehlen, dass wir wenig Verständnis dafür aufbringen, dass solche Mißstände ünberhaupt entstehen. In Zeiten, in denen Menschen auf dem Mond landen können, sollte es doch technisch möglich sein, eine Ampelschaltung neuen Verkehrserfordernissen anzupassen. Wir können auch nicht nachvollziehen, dass die Straßenverkehrsbehörde die Tatsache, dass der genannte Bereich für viele Kostheimer Kinder der Schulweg ist, offenbar wenig berücksichtigt. In anderen Stadtteilen ist es gängige Praxis, durch entsprechende Hinweisschilder auf die Schulkinder Schulwege noch einmal zusätzlich abzusichern. So etwas wäre auch in Kostheim nötig. Können Sie uns bitte erklären, warum solche Maßnahmen nicht ergriffen werden?
Wir hoffen, dass Sie die og. Probleme bald beseitigen werden und bedanken uns schon jetzt für Ihre Bemühungen,
mit besten Grüßen
Frank Porten
Arbeitkreis Umwelt und Frieden AKK
P.S. Wir haben uns erlaubt, dieses Schreiben an Sie öffentlich zu machen.