AUF weiterhin gegen Möbelgroßmarkt

Es sei richtig, dass Arbeitslosigkeit Hauptgrund steigender Armut sei. Hiermit die Schaffung prekärer Arbeitsplätze durch Ansiedlung eines Möbelgiganten, wie jetzt durch CDU Stadtverordneten Weinerth geschehen, zu fordern, sei fatal und eindeutig das falsche Zeichen. „Es müsse arbeitsmarktpolitisches Ziel sein Menschen in Arbeit zu bringen, durch die Familien ernährbar seien“ erklären Mike Ladwig und Frank Porten für den AUF.
Statt Ansiedlung eines Möbelmonster, der in der Tat wie die CDU richtig erkenne, Jobs im Niedriglohnsektor bringe, seien nach Vorstellung des AUF Anstrengungen zu unternehmen Handwerk und mittelständische Unternehmen im Petersweg anzusiedeln. Dies könne in der Tat „richtige“ Arbeitsplätze schaffen und Armut mindern. Gleichzeitig sei dies im Bezug auf umweltpolitische Aspekte durch zu erwartenden Verkehrsanstieg die sinnvollerere Variante.
Die Not von Menschen in Arbeitslosigkeit für billige Propaganda zu missbrauchen sei seitens der CDU kein guter Stil endet die Erklärung der Wählerinitiative AUF.
gez. für den ARBEITSKREIS UMWELT UND FRIEDEN (AUF-AKK) Mike Ladwig, Frank Porten

AUF kritisiert teuren Umbau am Hochkreisel – ZOB gefordert!!!

Die bereits jetzt mit weit über 500.000 Euro veranschlagte Überdachung der Haltestelle Brückenkopf sei laut Mike Ladwig (kandidiert für den AUF zum kommenden Kasteler Ortsbeirat) eine gigantische Geldverschwendung.
Auch die Presse der letzen Tage bestätige dies.
Die wirklichen Verkehrsprobleme, wie der mangelhafte Zugang zum Bahnsteig 2 oder der Bereich „Bahnschranke“. würden hierbei gar nicht thematisiert. Statt Umbau an einer Stelle sollte dass Geld für ein in ein Gesamtkonzept passendes Modell eingesetzt werden. So sieht der AUF in der Schaffung eines ZOB (Zentralen Omnibusbahnhofes) am Kasteler Bahnhof, analog zu anderen Kommunen, eine sinnvolle Änderung. Hiermit würde der aktuell lange Umsteigeweg zwischen Bus und Bahn deutlich reduziert. Auch würde durch Wegfall der Haltestelle Brückenkopf die Verkehrssituation dort wesentlich übersichtlicher. Es seien im Rahmen einer solchen Umgestaltung die Wartehäuschen mit Überdachungen zu versehen, was die aktuelle Situation (gerade bei schlechter Witterung) verbessern würde.
Bei intelligenter Verkehrsführung seien zudem die Durchfahrtszeiten der Buslinien nach Wiesbaden kaum länger als heute. Auch die Punkte Bahnschranke mit häufigen Rückstaus und langen Wartezeiten, sowie die Problematik „Bahnsteig 2“, wo man mit Kinderwagen nur mit Mühe, mit Rollstuhl alleine gar nicht hinkäme, stünden im Fokus des AUF. Dieser werde konstruktive Verbesserungsvorschläge unterbreiten und sei für Anregungen dankbar.
für den ARBEITSKREIS UMWELT UND FRIEDEN (AUF-AKK)
Mike Ladwig