Tempo 30 Zone Waldhofstraße

Der Ortsbeirat Mainz-Kostheim bittet den Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden:

Eine Tempo 30 Zone in der Waldhofstraße, ab Ecke Glacisweg bis Uthmannstraße einzurichten.

Begründung:
Durch das Entstehen eines neuen Wohngebiets, werden dort Familien mit kleinen Kinder leben.

Peter Stuppert

Ergebnis:
Der Antrag wurde in geänderter Fassung beschlossen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden möge prüfen, ob eine Querungshilfe im Bereich der Kindertagesstätte eingerichtet werden kann.

Richtlinien für Erdbestattungen

Der Ortsbeirat Mainz-Kostheim bittet den Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden:

Die bisher bestehende Regelung zu den Bestattungszeiten beizubehalten.

Eine Einschränkung der Erdbestattungen auf nur zwei Wochentage ist nicht annehmbar. In diesem extrem zeitlich beschränkten Rahmen ist eine der Sache angemessene Abwicklung nicht möglich.

 

Begründung:  Gegebenenfalls mündlich.

 

Peter Stuppert

 

Der Antrag wurde in geänderter Fassung beschlossen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten den Ortsbeirat vor Einführung der Erdbestattungsrichtlinien zu beteiligen. Einer Einführung der derzeit angedachten Richtlinie wird sich der Ortsbeirat nicht anschließen.

Änderung der Richtlinien für Erdbestattungen in Kastel

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die geänderten Richtlinien für Erdbestattungen wieder zurückzunehmen, so dass sie unserer Bestattungskultur wieder entsprechen.

 

Begründung:

Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden haben uns darüber unterrichtet, dass es fortan Erdbestattungen nur noch mittwochs 9 Uhr (Ausweichtermin 8 Uhr) und freitags 12 Uhr und 13 Uhr (Ausweichtermin 14 Uhr) geben wird. Dies ist eine Einschränkung der ursprünglichen Bestattungsform.

Ferner kollidieren diese Bestattungszeiten mit den Schul-Unterrichtszeiten unserer Pfarrer, so dass hier wahrscheinlich nur ein Bestattungstermin pro Woche verbleibt.

Für viele finanziell schwächer gestellte Familien entstehen durch zusätzliche Kühlungstage neue Kosten.

Auch die Trauerbewältigung gelingt bei einer zeitnahen Erdbestattung besser.

Ferner bitten wir wieder um eine „Erdwurfschale“ (statt Sand) am Grab.

 

Christa Wendelmuth

Fraktionssprecherin

Der Antrag wurde einstimmig antragsgemäß beschlossen.

Tempo-30-Zone In der Witz / Waldhofstraße (Kasteler Gemarkung)

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Tempo-30-Zone „In der Witz“ schnellstmöglich zu verlängern bis „Waldhofstraße“, Ecke Glacisweg.

Begründung:

Aufgrund der Schaffung eines neuen Wohngebiets (Reihenhäuser) am Anfang der Waldhofstraße, in dem Familien mit kleinen Kindern leben, sollte die Tempo-30-Zone „In der Witz“ ausgedehnt werden bis „Waldhofstraße/Seitenstraße Glacisweg“.

Als weitere Sofortmaßnahme sollte das Zusatzschild (zum Schild Schule) mit der zeitlichen Begrenzung „Montag bis Freitag, 7 bis 14 Uhr“ entfernt werden.

Christa Wendelmuth

Fraktionssprecherin

Der Antrag wurde einstimmig antragsgemäß beschlossen.

Geplantes Biomasse-Kraftwerk der ESWE Bioenergie

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten zu berichten, welche Auswirkungen das geplante 35-MW-Biomasse-Kraftwerk mit Holzverbrennung nach Klasse A3 und A4 auf Mensch und Umwelt in Mainz-Kastel hat.

 

Begründung:

Grundsätzlich begrüßen wir jede Form der regenerativen Energiegewinnung. Somit begrüßen wir auch die Bestrebungen der LH Wiesbaden, den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf 20 Prozent bis zum Jahr 2020 zu erhöhen.

Die Verbrennung von Sperrmüll der Altholzklassen 3 und 4 im geplanten Biomasse-Kraftwerk halten wir aber für sehr bedenklich, da dieser stark mit Chemikalien belastet ist. Es gilt die Bevölkerung vor giftigen Emissionen zu schützen.

 

Christa Wendelmuth

Fraktionssprecherin

Der Antrag wurde einstimmig antragsgemäß beschlossen.

Verkehrsberuhigung in Mainz-Kastel

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten die Verkehrssituation in Mainz-Kastel zu überprüfen. Es soll hier insbesondere auf die Schaffung von Parkplätzen (Schrägparken „In der Witz“), Schaffung von weiteren Fahrradwegen, flächendeckende Tempo-30-Zonen, Errichtung von Verkehrskreiseln (u.a. am Paulusplatz) und Bau einer Stadtbahn eingegangen werden mit dem Ziel einer mittelfristigen Rahmenplanung.

 

Begründung: gegebenenfalls mündlich

 

Christa Wendelmuth

Fraktionssprecherin

Der Antrag wurde mit den Stimmen von AUF und SPD beschlossen, die CDU enthielt sich der Stimme und die FDP stimmte dagegen.