Hochzeitswiese in Mainz-Kastel – Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von AUF und SPD

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird um Prüfung und Darlegung von Vorschlägen gebeten, ob und an welcher Stelle der Kasteler Außengemarkung nach dem Vorbild der sog. „Hochzeitsallee“ eine neu anzulegende „Hochzeitswiese“ mit Obstbäumen angelegt werden kann.

 

Begründung:

Die an der Steinern Straße (jenseits der A 671) gelegene „Hochzeitsallee“ hatte sich seinerseits bei Wiesbadener Brautpaaren äußerster Beliebtheit erfreut. Der ökologische Nutzen ist unbestritten. Gegenwärtig ist wieder ein verstärktes Interesse an einer derartigen Pflanzaktion zum besonderen Anlass Trauung zu verzeichnen.

Aus ökologischen Gründen schlägt der Ortsbeirat Mainz-Kastel dem Magistrat nunmehr die Anlegung einer Streuobstwiese als „Hochzeitswiese“ vor. Dazu bedarf se einer geeigneten Fläche, möglichst im Stadteigenen Grundbesitz. An der Finanzierung der Pflanzaktionen sollten sich die Brautpaare angemessen beteiligen.

Es kommt hier das Grundstück Gemarkung Mainz-Kastel Flur 10 Flurstück 9 in Frage.

Gedenktafeln für die Gefallen des Ersten Weltkrieges auf dem Kasteler Friedhof

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird aufgefordert, die Gedenktafeln für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf dem Kasteler Friedhof zu renovieren.

Begründung:

Auf dem Friedhof sind die Inschriften der im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten auf manchen — mindestens auf 2 bis 3 — Steintafeln inzwischen sehr unleserlich. Die Schriftzüge müssen aufgearbeitet werden (die Schrift ist hellblau); die Tafeln selbst bedürfen einer gründlichen Reinigung (Dampfstrahl).

Der Antrag wurde in ergänzten Fassung beschlossen:

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird gebeten, die Gedenktafeln für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf dem Kasteler Friedhof zu restaurieren.

Die Kostenermittlung unter Einbeziehung hiesiger Steinmetzbetriebe ist dem Gremium zu unterbreiten.