Alternative Sporträume während der PCB-Sanierung der WLS-Turnhalle

Der Ortsbeirat Mainz-Kastel erwartet vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden eine Aussage dazu, wo die Vereinssportaktivitäten und der Sportunterricht (vor allem der Krautgartenschule und der „Pavillonschule“) während der PCB-Sanierung der Turnhalle der WLS stattfinden sollen.

 

Begründung:

Nach Aussage des amtierenden Schuldezernenten vor dem Schulausschuss soll die PCB-Sanierung der WLS-Turnhalle erst im Verlauf der Sommerferien begonnen werden und wird dann mehrere Monate dauern. Es wurde für das angesprochene Problem, dass die Turnhalle in dieser Zeit für eine Nutzung ausfällt, keine Lösung angegeben.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Bürgerversammlung des Ortsbeirates

Der Kostheimer Ortsbeirat wird noch in diesem Jahr eine Bürgerversammlung zum Thema „Nase“ einberufen und damit ein hohes Maß an Transparenz und Bürgerbeteiligung sicherstellen.

Die Bürgerversammlung wird allen Kostheimer Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich umfassend über die Auswirkungen, die ein Rückbau der Nase haben wird, zu informieren und gemeinsam mit den Vertretern der Stadt und des Ortsbeirates Maßnahmen zu diskutieren, die eine Verkehrsberuhigung des Kostheimer Ortskerns sicherstellen können.

Zu dieser Bürgerversammlung werden auch Fachleute der zuständigen Ämter sowie Fachleute, die in der Vergangenheit schon mit der Problematik der Verkehrsbelastung in Kostheim befasst waren, eingeladen.

 

Begründung

  mündlich

Der Antrag wurde abgelehnt mit den Nein-Stimmen von CDU, FWG, FDP gegen die Ja-Stimmen von AUF und SPD.

Verkehrsberuhigung des Kostheimer Ortskerns

Der Magistrat der LH Wiesbaden wird gebeten, ein aktuelles Verkehrsgutachten für den Kostheimer Ortskern in Auftrag zu geben.

Dieses Gutachten soll die jetzige Verkehrsbelastung des Kostheimer Ortskerns untersuchen; insbesondere soll das Ausmaß der Verkehrsgefährdung, das durch rechtswidrige Wendemanöver an der „Nase“ entsteht, zweifelsfrei festgestellt werden.

Des weiteren soll untersucht werden, mit welchem Verkehrsaufkommen zukünftig in der Münchhofstraße zu rechnen ist, wenn der Beschluss des Ortsbeirates, die Nase zurückzubauen, umgesetzt wird.

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse sollen die Gutachter Maßnahmen vorschlagen, die die Verkehrsbelastung im Kostheimer Ortskern eindämmen und eine Verkehrsberuhigung sicherstellen können. Hierbei sind  besonders die bereits vom Ortsbeirat in die Diskussion gebrachten Aufpflasterungen sowie die geforderten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen auf ihre Umsetzbarkeit und Wirksamkeit hin zu untersuchen.

 

Begründung:

Durch den Beschluss des Kostheimer Ortsbeirates, die Nase in der östlichen Hauptstraße ersatzlos zurückzubauen, ist neuer Handlungsbedarf entstanden.

Es ist unstrittig, dass es keinen Rückfall in die alten Verhältnisse geben darf, in denen insbesondere die Münchhofstraße einer unerträglichen Verkehrsbelastung ausgesetzt war. Nun ist zu erwarten, dass sich die Situation für die Anwohner in der Münchhofstraße und den angrenzenden Nebenstraßen drastisch verschlechtern wird. Das liegt zum einen daran, dass der Durchgangsverkehr, der aus Richtung Gustavsburg kommt, künftig wieder durch den Kostheimer Ortskern fahren kann, zum anderen muss befürchtet werden, dass Verkehr, der von der Hochheimer Straße kommt, den Weg durch Kostheim wählt. Schon heute ist zu beobachten, dass Autofahrer, die Wartezeiten an der Bahnschranke auf der Hochheimer Straße vermeiden wollen, in Richtung Kostheim abbiegen, um durch die Münchhofstraße zu fahren. Durch den  Wegfall der Nase könnte es folglich zu einer noch größeren Verkehrsbelastung kommen.

Durch ein unabhängiges Gutachten, dass die og. Fragestellungen untersucht, kann zum einen die stark emotional geführte Diskussion unter den Kostheimern beruhigt und versachlicht werden, zum anderen können Maßnahmen ergriffen werden, um das Problem der Verkehrsbelastung in Kostheim sachgerecht zu lösen.

Der Antrag wurde abgelehnt mit den Nein- Stimmen von FWG, CDU, FDP gegen die Ja-Stimmen von AUF und SPD.

Alternative Sporträume während der PCB-Sanierung der WLS-Turnhalle

Der Ortsbeirat Mainz-Kastel erwartet vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden eine Aussage dazu, wo die Vereinssportaktivitäten und der Sportunterricht (vor allem der Krautgartenschule und der „Pavillonschule“) während der PCB-Sanierung der Turnhalle der WLS stattfinden sollen.

 

Begründung:

Nach Aussage des amtierenden Schuldezernenten vor dem Schulausschuss soll die PCB-Sanierung der WLS-Turnhalle erst im Verlauf der Sommerferien begonnen werden und wird dann mehrere Monate dauern. Es wurde für das angesprochene Problem, dass die Turnhalle in dieser Zeit für eine Nutzung ausfällt, keine Lösung angegeben.

 

Geänderter Antrag der AUF:

Der Ortsbeirat Mainz-Kastel erwartet vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden eine Aussage dazu, wo die Vereinssportaktivitäten und der Sportunterricht (vor allem der Krautgartenschule und der „Pavillonschule“) während der PCB-Sanierung der Turnhalle der WLS stattfinden sollen. Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird weiterhin gebeten, in den Sommerferien neue PCB- Messungen in H- und L-Bau der Wilhelm-Leuschner-Schule durchzuführen und die Ergebnisse dem Ortsbeirat vorzulegen.

In geänderter Fassung wurde der AUF-Antrag einstimmig angenommen.

ÖPNV nicht einschränken, sondern ausbauen!

 – Ortsbeirat am 11. Juli 2006

 

 

Der Ortsbeirat Mainz-Kastel fordert vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, keine Kürzungen bei den Zuschüssen für den ÖPNV zuzulassen. Er erwartet, dass sich der Magistrat dafür einsetzt, dass aktuell vorgenommene Kürzungen der Bundesmittel durch entsprechende Landesmittel kompensiert werden. Der ÖPNV ist als wichtiger Faktor einer umweltfreundlichen Mobilitätspolitik zu stärken.
Die über die Medien bekannt gewordenen geplanten Einschränkungen im Bereich des RMV (Ausdünnung/Streichung der Verbindung zwischen der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Rhein-Main-Flughafen / Frankfurt/HBF / Linie S9 u.a.) lehnt der Ortsbeirat Mainz-Kastel entschieden ab.

 

Weitere Begründung gegebenenfalls mündlich